Hühnerjagd in sächsischem Tierpark: Luchs schnappt sich Federvieh

Von Juliane Bonkowski, Lutz Brose

Eilenburg - Rund neun Monate ist es her, dass sich das Luchs-Duo Malou und Ilvy im Eilenburger Tierpark niedergelassen hat und dieser nun auch sein Wappentier wieder beherbergt. Und wie geht es den beiden heute?

Sehr fotogen: Aus Malou und Ilvy sind zwei hübsche Luchsdamen geworden.  © Lutz Brose

Augenscheinlich prächtig, sie sind zu zwei stattlichen Raubkatzen geworden. Wo sie anfangs noch etwas vorsichtig ihr neues Zuhause erkundeten, haben sich die Geschwister mittlerweile richtig gut eingelebt.

Und sie bringen einen ordentlichen Appetit mit: Vergangenes Jahr gab es noch kleine Küken zum Frühstück, mittlerweile wagen sie sich an ausgewachsene Hühner heran.

Der Anblick ist nichts für schwache Nerven, die hübschen Zwillinge lassen ihrem Jagdtrieb naturgemäß freien Lauf. Gereicht wurden allerdings bereits tote Tiere.

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Im Mai vergangenen Jahres im Wildpark "Schwarze Berge" südlich von Hamburg geboren, bezogen die beiden im November ihr neues Reich im sächsischen Eilenburg.

Damals hatte der Tierpark keine Kosten und Mühen gescheut, damit sich Malou und Ilvy pudelwohl fühlen. Das Luchs-Gehege wurde komplett neu gebaut und auch deutlich vergrößert.

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Im vergangenen Herbst waren sie noch deutlich zurückhaltender.  © Lutz Brose
Ein Huhn zum Frühstück: Die zwei Raubkatzen haben einen guten Appetit.  © Lutz Brose

Zwei Jahre war es zu diesem Zeitpunkt her, dass Luchskater Tabs mit stolzen 20 Jahren gestorben ist.

Im Sommer konnte man Malou und Ilvy dabei beobachten, wie sie es sich mit einer ganzen Kiste voll nach Frettchen riechender Alpakawolle gutgehen ließen. Offenbar der siebte Himmel für die Luchsdamen. Mit ihnen werden die Besucher sicher noch viel Freude haben.

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