Kätzchen Christy an Heiligabend vergiftet: Diese Story geht unter die Haut
Bergheim - Weihnachtswunder Ende Januar? Das ist das Schicksal von Kätzchen Christy aus dem Tierheim Bergheim, das rund vier Wochen lang um sein zartes Leben gekämpft hat.
Diese herzergreifende Geschichte hat das Tierheim jüngst mit seinen mehr als 40.000 Followern geteilt.
Denn: Christy wurde ausgerechnet an Heiligabend mit einer schweren Vergiftung mit Frostschutzmittel in einer Tierklinik untergebracht, kämpfte seitdem um ihr Leben. "Die Kleine hatte Leberwerte, die waren eigentlich nicht mehr messbar", stellen die Mitarbeiterinnen in einem kurzen Video klar.
Noch an Ort und Stelle mussten ihre ehemaligen Besitzer das vergiftete Kätzchen aus finanziellen Gründen in die Hände der Tierretter übergeben. "[Und] so kam es, dass unsere Tierheimleiterin mitten beim Weihnachtsessen einen Anruf erhielt, ob wir das Tier übernehmen könnten."
Gesagt, getan! Auch, wenn die Tierretter bei aller Zuversicht und Optimismus jede Menge Zweifel hatten. "Na klar taten wir das, obwohl die Aussichten für Christy zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht standen."
Tierheim Bergheim startet emotionalen Spendenaufruf
Inzwischen geht es Christy etwas besser, wie der neueste Instagram-Beitrag des Tierheims verrät. Auch den Tapetenwechsel zwischen Ex-Heimat, Tierklinik und Tierheim scheint die kleine Kämpferin gut gemeistert zu haben.
Bis Christy aber wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte ist, dürfte es noch ein wochenlanger Kampf werden. "Sie hat riesige Wundflächen, die von Tag zu Tag abheilen müssen."
Eine Sache liegt dem Tierheim zum Abschluss noch auf der Seele: Aufgrund der hohen Tierklinik-Kosten sei man für jede kleine Spende dankbar, die das Schicksal von Christy ein klein wenig entlastet.
Auf der Homepage des Tierheims gibt es alle wissenswerten Infos rund um die Spendenanfrage. Auf Reaktionen, die über die Stränge schlagen, bittet das Tierheim außerdem in den Instagram-Kommentaren zu verzichten.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Instagram/Tierheim Bergheim

