Tierschützer lassen Ekel-Stall in Österreich auffliegen: Kühe leben in kniehoher Gülle

Österreich - Tierschützer haben unfassbare Bilder aus einem Kuhstall veröffentlicht. Von artgerechter Haltung fehlt jede Spur!

Ausgewachsene Tiere liegen in ihren eigenen Ausscheidungen.
Ausgewachsene Tiere liegen in ihren eigenen Ausscheidungen.  © Screenshot/www.respektiere.at

"Wir haben viel gesehen im Laufe der Jahre, aber dieses Mal sprengt das Ausmaß tatsächlich alle Grenzen! Es sind Bilder, die einfach nur traurig machen - und noch mehr wütend!", schrieb der Verein RespekTiere auf seiner Internetseite.

Die heimlich aufgenommenen Fotos zeigen sowohl ausgewachsene Kühe als auch Jungtiere in einem Stall im Salzburger Flachgau.

Dort fristen sie ihr Dasein in verdreckten Liegeboxen und sind von oben bis unten mit ihren eigenen Ausscheidungen beschmiert. Jungtiere seien zudem mit den Köpfen an einem schweren Metallgitter fixiert, das sie am Hals einklemmt und jede Bewegungsfreiheit rauben würde, so die Tierschützer.

(K)Albtraum auf der Alm: Kuh muss von Bergwacht gerettet werden!
Tiere (K)Albtraum auf der Alm: Kuh muss von Bergwacht gerettet werden!

Warum der Betrieb seine Kühe auf diese Art und Weise hält, kann der Verein nicht nachvollziehen. "Warum das Ganze, ist die Frage, die sich hier stellt - ja, es gibt noch andere Kühe im Betrieb, welche ständig ins Freie können!", so RespekTiere.

Dass der Ekel-Stall auch seine guten Seiten hat, dürfe allerdings nicht die aufgedeckten Zustände verwässern.

Zustände im Ekel-Kuhstall seien herzzerreißend und unglaublich

Jungtiere stehen verdreckt, eingepfercht und ohne Bewegungsfreiheit zwischen Gitterstäben.
Jungtiere stehen verdreckt, eingepfercht und ohne Bewegungsfreiheit zwischen Gitterstäben.  © Screenshot/www.respektiere.at
Wenn Jungtiere tagsüber eingepfercht stehen und nachts in kniehoher Gülle schlafen müssen, sei das einfach herzzerreißend, unfassbar und unglaublich, teilte der Verein mit.

Wie die Kronen Zeitung berichtete, brachten die Tierschützer den Fall zur Anzeige. Der Horror-Betrieb müsse nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Titelfoto: Screenshot/www.respektiere.at

Mehr zum Thema Tiere: