Tierschützer retten verwaiste Fuchsbabys: Was hinter ihnen zum Vorschein kommt, bricht allen das Herz

Leatherhead - Die Rettung von Fuchsbabys aus einem Garten in England sollte eine unerwartete Wendung für die Tierschützer bereithalten, als diese mit einer Wärmebildkamera die Umgebung prüften.

Ein Anwohner hatte in seinem Garten verwaiste Fuchsbabys entdeckt.  © Bildmontage/Screenshot/Youtube/Wildlife Aid

Ein Anwohner aus Leatherhead hatte die Organisation "Wildlife Aid" alarmiert, nachdem er die zwei Fuchsbabys an einem Gartenhäuschen erspäht hatte. Da von ihrer Mutter über mehrere Tage weit und breit keine Spur war, stand schließlich fest, dass die Kleinen auf Hilfe angewiesen waren.

Die Tierschützer waren bei der Schilderung des Anwohners besorgt: "Sie waren sofort alarmiert – zum einen darüber, wie klein die Welpen waren, und zum anderen wegen der großen Anzahl an Fliegen, die unter einem nahe gelegenen Schuppen hervorkamen", heißt es in einem Facebook-Video der Organisation.

Die Rettung der kleinen Waisenkinder gestaltete sich nicht gerade einfach, da die Fuchsjungen natürlich ziemlich scheu auf die Menschen reagierten. "Es glich einer 'Mission Impossible'", beschreiben die Tierschützer den Einsatz.

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Doch die Retter gaben nicht auf, schließlich wussten sie, dass für die geschwächten Fuchsbabys jede Minute zählte. Nach etwa einer Stunde und unzähligen Lockversuchen konnten die Tierfreunde die zwei Füchse einfangen.

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Schock bei Rettungsaktion: Plötzlich schlägt die Wärmebildkamera an

Dank einer Wärmebildkamera entdeckten die Retter noch weitere Welpen.  © Bildmontage/Screenshot/Youtube/Wildlife Aid

Die Erleichterung sollte aber schnell verfliegen, als einer der Retter, ein Mann namens Louis, daraufhin mit einer Wärmebildkamera den Bereich unter dem Schuppen kontrollierte. "Zu seiner Überraschung gab es unter dem Schuppen noch eine weitere Wärmesignatur!", schreibt die Wildlife Aid.

Unter dem Holzverschlag befanden sich noch drei weitere, kleinere und vor allem schwächere Welpen. Die Tiere ließen sich zwar deutlich leichter einfangen, dafür schockierte ihr Zustand die Retter aber umso mehr. "Oh Gott", hört man Louis im Video des Rettungseinsatzes stammeln, als er eines der Fuchsbabys packt. "Oh, es ist eiskalt."

Die fünf Waisenkinder wurden umgehend in eine Tierklinik gebracht, wo sie nach einer Untersuchung in einen Brutkasten gelegt wurden.

Die Prognose der Tierärztin macht Hoffnung: Sobald die Welpen aufgepäppelt wurden und ein gewisses Alter erreichen, sollen sie problemlos wieder ausgewildert werden können.

"Dies war wahrlich eine ganz besondere Rettungsaktion", so Wildlife Aid.

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