Was ist das für eine Kreatur? Autofahrer macht nachts seltene Beobachtung

Tremosine sul Garde (Italien) - Immer wieder kommt es auf den Straßen zu Situationen, die nicht alltäglich sind - eine absolute Seltenheit dürfte allerdings ein Vorkommnis im Norden Italiens sein.

Tierische Beobachtung am Gardasee! Ein Autofahrer entdeckte den Bären auf offener Straße. (Symbolbild)
Tierische Beobachtung am Gardasee! Ein Autofahrer entdeckte den Bären auf offener Straße. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

In Tremosine sul Garde, einer Gemeinde am Gardasee, ist ein Braunbär gesichtet worden.

Ein Autofahrer hatte die pelzige Fellnase auf offener Straße gesehen, geistesgegenwärtig gehandelt und ein Foto geknipst.

Auf dem Foto, das im Netz kursiert und für großes Aufsehen sorgt, ist das Tier zu sehen, wie es auf seelenruhig auf einer Straße zwischen Voltino und Vesio spaziert.

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Ereignet hatte sich der Vorfall bereits Ende Mai, sorgt jetzt allerdings bei Bewohnern der Gemeinde für Aufruhr. Groß ist die Angst, Opfer einer Bären-Attacke zu werden. Nicht unbegründet, denn: Immer wieder kommt es zu unliebsamen Begegnungen mit den Tieren, auch mit tödlichem Ausgang.

Erst im Frühjahr dieses Jahres kam in der Slowakei eine Wanderin bei der Flucht vor einem Braunbären ums Leben. Die 31 Jahre alte Frau war aus großer Höhe einen Abhang hinabgestürzt, zog sich dabei tödliche Kopfverletzungen zu.

Überraschende Aufeinandertreffen zwischen Bären und Menschen kommen öfter vor, als man vielleicht denkt.

Besonders im Frühling und Herbst kann es vorkommen, dass sich die Vierbeiner in besiedelten Gebieten auf Nahrungssuche begeben - deutlich höher ist die Wahrscheinlichkeit, dort etwas Essbares zu finden. Sonst würden viele der Tiere die Winterruhe nicht schadlos überstehen.

Titelfoto: Screenshot/Facebook,Condifesa Lombardia Nord-Est

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