Von Fabian Kretschmer
Tokio - Nach einer heftigen Hitzewelle sind im größten Zoo in der Präfektur Tokio drei Löwen gestorben. Die Todesfälle haben sich bereits letzte Woche ereignet, wie der Tama-Zoo mitteilte.
Der Zoo hatte das Löwengehege bereits am 23. Juli geschlossen, nachdem mehrere der insgesamt zwölf Tiere Anzeichen gesundheitlicher Probleme gezeigt hatten.
Zunächst litten die Löwen vor allem unter Appetitlosigkeit, Mattigkeit und verminderter Aktivität. Später verschlechterte sich der Zustand einiger Tiere deutlich.
"Einige erkrankten schwer und waren unter anderem nicht mehr in der Lage, aufzustehen oder verloren das Bewusstsein", hieß es in der Mitteilung des Zoos.
Man vermute einen Zusammenhang mit der Hitzewelle seit Mitte Juli. Das Löwengehege bleibt demnach bis auf Weiteres geschlossen.
In Teilen Japans sind die Temperaturen zuletzt wiederholt auf bis zu 40 Grad gestiegen.
Das Problem für die Löwen ist nach Einschätzung japanischer Medien jedoch nicht allein die hohe Temperatur, sondern auch die damit verbundene hohe Luftfeuchtigkeit. Die Tiere sind in ihrem natürlichen Lebensraum in Afrika vor allem trockene Hitze gewohnt.