Zu tief ins Glas geschaut: Waschbär bringt sich in kuriose Notlage
Shelburne (Vermont/USA) - Am St. Patrick’s Day schauen viele zu tief ins Glas - ein Waschbär aus dem US-Bundesstaat Vermont nahm das offenbar zu wörtlich und steckte plötzlich in einer klebrigen Notlage.
Alles begann mit einem Notruf: Das örtliche Wasserwerk alarmierte die Feuerwehr von Shelburne wegen eines Tieres in Not.
Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein kurioses Bild: ein Waschbär, rund acht Meter hoch in einem Baum, mit einem Erdnussbutterglas fest über dem Kopf!
Die Erdnussbutter hatte er zwar erfolgreich aufgespürt, den Behälter ist er danach aber nicht mehr losgeworden.
Die Feuerwehr reagierte schnell: Mit einer Leiter und viel Fingerspitzengefühl rückten die Helfer an. Schließlich gelang es ihnen mithilfe einer speziellen Schlinge, den Behälter vorsichtig zu entfernen.
Der Waschbär konnte wieder sehen und vermutlich auch endlich wieder durchatmen! Nach seiner Rettung blieb das Tier noch einen Moment im Baum sitzen.
"Es wurden keine Verletzungen gemeldet, abgesehen von einem deutlichen Kratzer am Stolz des Waschbären", hieß es in einer Mitteilung der Feuerwehr.
Die Feuerwehr nutzte den Vorfall außerdem, um die Bevölkerung zu erinnern: Lebensmittelverpackungen sollten immer sicher entsorgt werden, da Wildtiere sich sonst leicht in gefährliche Situationen bringen können.
Titelfoto: Screenshot/Instagram/shelburnefiredepartment
