Es ist ein Mädchen! Baby-Schimpanse im Tierpark Hellabrunn sucht Namen

München - Im Tierpark Hellbrunn wurde im Februar ein Schimpansen-Baby geboren. Wie das Mädchen heißen soll, können Zoobesucher nun mitbestimmen.

Das Schimpansen-Baby klammert sich eng an seine Mama Zenta.
Das Schimpansen-Baby klammert sich eng an seine Mama Zenta.  © Tierpark Hellabrunn

"Von 20. bis 25. März haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, direkt im Urwaldhaus einen Namensvorschlag einzureichen", teilte der Tierpark am Freitag mit.

Einzige Voraussetzung: Der Name des weiblichen Tieres muss mit A beginnen. Alle Jungtiere, die 2026 im Park geboren werden, erhalten einen Namen, der mit diesem Buchstaben beginnt.

"Besonders willkommen sind Vorschläge mit Bezug zur afrikanischen Herkunft der Schimpansen", wünscht sich der Zoo.

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In der Innenanlage des Urwaldhauses werden QR-Codes ausgehängt, über die man an der Aktion teilnehmen kann.

Unter allen Teilnehmern wird außerdem eine Familien-Jahreskarte im Wert von 138 Euro sowie ein exklusives Meet & Greet mit einer Tierpflegerin oder einem Tierpfleger aus dem Primaten-Team verlost.

Tierpark Hellabrunn begrüßt erstes Schimpansen-Baby seit über 20 Jahren

Das Geschlecht des Schimpansen-Babys stand zunächst nicht fest, nun ist klar: Es ist ein Mädchen.
Das Geschlecht des Schimpansen-Babys stand zunächst nicht fest, nun ist klar: Es ist ein Mädchen.  © Felix Albrecht/Tierpark Hellabrunn/dpa

Die Geburt des Babys ist etwas Besonders, da sie die Erste seit über 20 Jahren in Hellabrunn ist. Für den Erhalt der stark gefährdeten zentralafrikanischen Schimpansen ist jeder Nachwuchs willkommen.

"Als wissenschaftlich geführte Einrichtung engagiert sich Hellabrunn aktiv im Artenschutz und trägt mit dem Nachwuchs zur Stabilisierung der Reservepopulation dieser Unterart bei", erklärt der Tierpark.

Die Tiere in Hellabrunn seien wichtige Botschafter für den Schutz ihrer wildlebenden Artgenossen. Die Bestände sind seit den 1950er-Jahren um mehr als 80 Prozent zurückgegangen, weil der Lebensraum der Tiere stetig schrumpft. Neben der Abholzung der Regenwälder und dem Klimawandel ist auch Wilderei nach wie vor ein großes Problem.

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Das Schimpansen-Mädchen ist mit seinen Eltern Zenta und Jambo im Urwaldhaus zu sehen. Der Familie steht dort auch ein nicht einsehbarer Bereich zur Verfügung, in den sie sich bei Bedarf nach Ruhe zurückziehen können.

Titelfoto: Tierpark Hellabrunn

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