Betreuerin passt auf Haustiere auf: Als Besitzerin heimkehrt, stockt ihr der Atem
New York City (USA) - Für fünf Tage hatte Ashley Culver (42) einen Tier-Sitter engagiert. Doch als sie wieder nach Hause kam, war nichts mehr wie vorher!
Vergangenes Jahr an Weihnachten reiste die 42-Jährige nach Nashville (Tennessee), um die Feiertage mit ihrer Familie zu verbringen. Da Ashley ihre beiden Katzen, ihre Schildkröte und ihren Hund Calli aufgrund der Entfernung nicht mitnehmen konnte, suchte sie sich eine Betreuerin über den US-amerikanischen Dienstleister "Wag!".
Stolze 500 US-Dollar (umgerechnet rund 431 Euro) kostete die Haustier-Sitterin, die Ashleys Wohnung in Manhattan hüten und auf ihre Lieblinge aufpassen sollte. In der Hoffnung, dass schon alles gut gehen werde, flog die New Yorkerin zu ihrer Familie - ohne zu ahnen, dass sie bei ihrer Rückkehr ein absolutes Horror-Szenario erleben wird.
Gegenüber Newsweek schilderte Ashley ihre Erinnerungen vom Tag der Ankunft in ihrem Zuhause:
"Unser Haus war ein widerliches Chaos und Calli wirkte völlig traumatisiert. Es sah aus, als wäre in unserer Küche eine Bombe explodiert, und im Flur lag ein Haufen nasser, schmutziger Kleidung. Überall in der Küche lagen Erbrochenes und Kot, überall waren Abfälle, die Katzen waren schmutzig und überall lag Katzenstreu herum. Es war wirklich verstörend und schockierend."
Ashley erzählt auf Instagram von Horror-Erlebnis
Betreuungsservice äußert sich
In ihrer Wut nahm die Blondine ein Video auf und postete es im Januar auf Instagram. Der Clip ging viral, wurde 1,6 Millionen Mal angesehen.
Mittlerweile hat sich ein Sprecher der App "Wag!" zu Wort gemeldet und folgendes Statement abgegeben: "Nachdem wir von dem Vorfall erfahren hatten, haben wir die betreffende Betreuungsperson umgehend suspendiert und eine gründliche Untersuchung eingeleitet. Unser Team für Vertrauen und Sicherheit steht zudem in direktem Kontakt mit dem Tierhalter, um die Situation besser zu verstehen und eine Lösung zu finden."
Obwohl der Vorfall bereits drei Monate her ist, habe Ashley bislang noch keine Entschädigung erhalten. In einem weiteren Video erklärte sie, dass die Firma nur zahlen wolle, wenn der Clip auf Instagram gelöscht wird.
"Das werde ich aber nicht tun", beharrt die Tierbesitzerin auf ihre Entscheidung. Wie es nun weitergeht, ist unklar. Ein Haustierbetreuungsservice komme für sie jedenfalls nicht mehr infrage.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Instagram/@ashleyculver (2)

