Ukraine-Krieg: Russische Luftangriffe auf Kiew und Charkiw

Ukraine - Während der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ist die ukrainische Hauptstadt Kiew einmal mehr von einer Welle russischer Luftangriffe getroffen worden.

Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs nehmen an Fahrt auf. (Archivbild)
Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs nehmen an Fahrt auf. (Archivbild)  © Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin via AP/Stephanie Lecocq/Pool Reuters/dpa/dpa

Die ukrainische Luftwaffe und das Nachrichtenportal "The Kyiv Independent" meldeten nach Mitternacht, die Millionenstadt stehe schwer unter Beschuss.

Behördenvertretern zufolge seien in mehreren Stadtteilen Drohnen und Raketen eingeschlagen. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb später von mindestens einem Todesopfer und vier Verletzten.

In den Stadtteilen am Ostufer des Dnipro gebe es zudem erneut Probleme mit der Wärme- und Wasserversorgung.

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Auch aus der ostukrainischen Großstadt Charkiw nahe der Grenze zu Russland wurden in der Nacht schwere Luftangriffe gemeldet. Nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow wurden dort mindestens 19 Menschen verletzt. Mehrere Krankenhäuser und Wohngebäude seien beschädigt, manche Opfer unter Gebäudetrümmern eingeschlossen worden, schrieb er bei Telegram.

Alle relevanten Informationen zum aktuellen Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.

24. Januar, 7.21 Uhr: Ukrainer und Russen setzen Gespräche über Kriegsende fort

Die direkten Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien über ein Ende des russischen Feldzugs gegen die Ukraine sind nach monatelanger Pause wieder angelaufen.

Nach dem Auftakt der Gespräche am Vorabend in Abu Dhabi werden heute ranghohe Militärvertreter beider Seiten unter Vermittlung der USA aufeinandertreffen.

Ziel des diplomatischen Ringens in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate sei ein würdiger und dauerhafter Frieden, teilte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow nach der ersten Runde mit.

24. Januar, 7.16 Uhr: Russische Luftangriffe auf Kiew und Charkiw

Während der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der Ukraineund Russland ist die ukrainische Hauptstadt Kiew einmal mehr von einer Welle russischer Luftangriffe getroffen worden.

Die ukrainische Luftwaffe und das Nachrichtenportal "The Kyiv Independent" meldeten nach Mitternacht, die Millionenstadt stehe schwer unter Beschuss. Behördenvertretern zufolge seien in mehreren Stadtteilen Drohnen und Raketen eingeschlagen.

Auch aus der ostukrainischen Großstadt Charkiw nahe der Grenze zu Russland wurden in der Nacht schwere Luftangriffe gemeldet.

Auch während der Friedensverhandlungen zwischen Ukrainern und Russen werden ukrainische Städte mit Drohnen und Raketen beschossen. Es soll mehrere Tote und Verletzte geben. (Archivbild)
Auch während der Friedensverhandlungen zwischen Ukrainern und Russen werden ukrainische Städte mit Drohnen und Raketen beschossen. Es soll mehrere Tote und Verletzte geben. (Archivbild)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

23. Januar, 20.15 Uhr: Selenskyj kündigt weitere Gespräche mit Russen für Samstag an

Nach dem Auftakt der ersten direkten Gespräche zwischen Ukrainern und Russen über eine Beendigung ihres Krieges hat Kiews Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) für diesen Samstag weitere Verhandlungen angekündigt.

"Das ist wichtig, denn solche trilateralen Treffen gab es schon lange nicht mehr", sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Es sei noch zu früh, um Schlussfolgerungen zu dem Treffen in Abu Dhabi zu ziehen. Vor allem müsse Russland, das den Angriff begonnen habe, bereit sein, den Krieg zu beenden.

"Fast stündlich erhalte ich Berichte von den ukrainischen Vertretern – sie befinden sich derzeit in den Emiraten, wo heute ukrainische, amerikanische und russische Delegationen zu Gesprächen zusammengekommen sind", sagte Selenskyj. Gesprochen werde über die Bedingungen für ein Ende des Krieges. Er stehe in ständigem Kontakt mit der Delegation unter Leitung von Chefunterhändler Rustem Umjerow, sagte Selenskyj.

23. Januar, 17.17 Uhr: Gespräche zwischen Russen und Ukrainern in Abu Dhabi haben begonnen

Die ersten direkten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland seit Monaten haben begonnen. Das teilte das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit. Die von den USA vermittelten Verhandlungen, die auch am Samstag fortgesetzt werden sollen, finden in der Hauptstadt des Golfstaats, Abu Dhabi, statt.

Bei den Gesprächen geht es im Kern darum, ob die Ukraine sich auf die russische Bedingung für einen Waffenstillstand einlässt und sich aus dem noch von Kiew kontrollierten Teil in der ostukrainischen Industrieregion Donbass zurückzieht.

Die Gespräche finden in Abu Dhabi statt.
Die Gespräche finden in Abu Dhabi statt.  © Sina Schuldt/dpa

23. Januar, 16.12 Uhr: Ukraine, Russland und USA reden über Kontrolle im Donbass

Bei den ersten direkten Gesprächen zwischen der Ukraine und Russland seit Monaten geht es im Kern darum, wer nach einem Ende des Krieges die ostukrainische Industrieregion Donbass kontrollieren wird.

"Die Frage des Donbass ist eine Schlüsselfrage", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) vor den Verhandlungen in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch der Kreml nannte den Donbass als wichtigsten Punkt des Treffens unter Beteiligung der USA.

Bei den Unterredungen an diesem Freitag und am Samstag würden die drei Seiten ihre Sichtweise auf das Problem vortragen und diskutieren, sagte Selenskyj. Nach Auskunft seines Beraters Dmytro Lytwyn war der Beginn der Gespräche für den Abend geplant.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) setzt bei den Friedensverhandlungen weiter auf US-Präsident Trump (79).
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) setzt bei den Friedensverhandlungen weiter auf US-Präsident Trump (79).  © Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpa

23. Januar, 11.41 Uhr: Vier Tote nach russischen Drohnenangriffen in der Ostukraine

Durch russische Drohnenangriffe sind in der Ostukraine mindestens vier Zivilisten getötet worden, darunter ein fünfjähriger Junge.

Weitere fünf Menschen seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk auf Facebook mit. Zu den verletzten Opfern in der Ortschaft Tscherkaske im Landkreis Kramatorsk zählten drei Minderjährige. Die Siedlung ist gut 35 Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Im ostukrainischen Gebiet Donezk gehören russische Drohnenangriffe selbst Dutzende Kilometer von der Front entfernt zum gefährlichen Alltag. Eine weitere Attacke forderte Opfer unter Zivilisten. (Archivbild)
Im ostukrainischen Gebiet Donezk gehören russische Drohnenangriffe selbst Dutzende Kilometer von der Front entfernt zum gefährlichen Alltag. Eine weitere Attacke forderte Opfer unter Zivilisten. (Archivbild)  © Tommaso Fumagalli/ZUMA Press Wire/dpa

23. Januar, 11.40 Uhr: Verhandlungen in Abu Dhabi über Donbass-Frage

Bei den von den Washington angeregten dreiseitigen Gesprächen zwischen der Ukraine, Russland und den USA wird es nach Angaben aus Kiew vor allem um Gebietsfragen gehen.

"Die Frage des Donbass ist eine Schlüsselfrage", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Journalisten zu den Verhandlungen in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Bei den Unterredungen an diesem Freitag und am Samstag würden die drei Seiten ihre Sichtweise auf das Problem vortragen und diskutieren. Der Auskunft seines Beraters Dmytro Lytwyn nach ist der Beginn der Gespräche in den Arabischen

23. Januar, 6.35 Uhr: Von der Leyen sieht neuen Ukraine-Plan auf der Zielgeraden

Die Arbeiten an einem milliardenschweren Aufbauplan für die von Russland angegriffene Ukraine sind nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weitestgehend abgeschlossen.

Die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und die Ukraine stünden kurz vor einer Einigung, sagte die deutsche Spitzenpolitikerin nach einem EU-Sondergipfel in Brüssel. Der Plan zeige auf, wie der Wohlstand der Ukrainedirekt nach einem Waffenstillstand oder Frieden gesteigert werden könne.

23. Januar, 6.34 Uhr: Ukrainer und Russen wollen in Abu Dhabi über Frieden reden

Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs nehmen an Fahrt auf.

Erstmals nach monatelanger Pause wollen die Kriegsparteien heute wieder auf offizieller Ebene miteinander reden - in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, unter Vermittlung der USA. Die Zusammenkunft russischer und ukrainischer Unterhändler in Abu Dhabi soll der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihe diplomatischer Treffen werden, nachdem es gestern bereits gesonderte Gespräche mit der US-Regierung gab.

Nach Gesprächen in Davos und Moskau über ein Ende des Ukraine-Kriegs verlagern sich die Verhandlungen nach Abu Dhabi. (Archivbild)
Nach Gesprächen in Davos und Moskau über ein Ende des Ukraine-Kriegs verlagern sich die Verhandlungen nach Abu Dhabi. (Archivbild)  © Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin via AP/Stephanie Lecocq/Pool Reuters/dpa/dpa

23. Januar, 6.34 Uhr: Moskau bestätigt Teilnahme an Ukraine-Treffen in Abu Dhabi

Russland hat nach Gesprächen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml erstmals seine Teilnahme an Verhandlungen mit der Ukraine heute in Abu Dhabi bestätigt.

Die russische Delegation werde angeführt vom Chef des Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostjukow, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow Nachrichtenagenturen in Moskau zufolge.

Zuvor hatte bereits der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sein Team für die Gespräche in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate benannt. Die USA sind als Vermittler mit dabei.

Titelfoto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

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