Ukraine-Krieg: Tote durch russischen Luftangriff auf Charkiw

Ukraine - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ist nach russischen Angaben ein Mensch im Grenzgebiet Brjansk getötet worden.

Über Nacht kam es zu mehreren russischen Angriffen auf die Ukraine.  © Uncredited/Dnipro Regional Administration/AP/dpa

Er sei unterwegs in einem Auto im Dorf Stratschowo nahe der Grenze zur Ukraine ums Leben gekommen, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, mit.

Russland überzieht die Ukraine seit fast vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.

Als Teil ihres Abwehrkampfes greift die Ukraine immer wieder auch Ziele in Russland an. Die Zahl der Opfer und Schäden stehen in keinem Verhältnis zu den verheerenden Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine.

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Alle relevanten Informationen zum aktuellen Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.

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13. Januar, 9.12 Uhr: Notabschaltungen in Kiew

In der Hauptstadt Kiew musste nach einen schweren russischen Luftangriff erneut an vielen Stellen notfallmäßig der Strom abgeschaltet werden, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

In den größten Städten der Ukraine müssen derzeit bei strengem Frost Millionen Menschen ohne Strom, Heizung oder Wasser ausharren, weil russische Angriffe die Versorgungsnetze gezielt ausgeschaltet haben.

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13. Januar, 9.10 Uhr: Tote durch russischen Luftangriff auf Charkiw

Durch einen schweren russischen Luftangriff sind mindestens vier Menschen in der ostukrainischen Großstadt Charkiw getötet worden.

Der Militärgouverneur der Region, Oleh Snyjehubow, sprach außerdem von mindestens sechs Verletzten. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden auch Kiew, Odessa und andere Städte in der Nacht mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern angegriffen.

Mindestens vier Menschen sind bei einem schweren russischen Luftangriff in der ostukrainischen Stadt Charkiw getötet worden. (Archivbild)  © Nicolas Cleuet/Le Pictorium via ZUMA Press/dpa

13. Januar, 6.10 Uhr: Toter nach Drohnenangriff in Russland

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ist nach russischen Angaben ein Mensch im Grenzgebiet Brjansk getötet worden.

Er sei unterwegs in einem Auto im Dorf Stratschowo nahe der Grenze zur Ukraine ums Leben gekommen, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, mit.

Immer wieder geraten Zivilisten im Ukraine-Krieg zwischen die Fronten. In der russischen Region Brjansk gibt es nach Behördenangaben einen Toten. (Archivbild)  © Efrem Lukatsky/AP/dpa

12. Januar, 22.29 Uhr: Selenskyj warnt erneut vor massivem Angriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bürger seines Landes vor einem weiteren heftigen Angriff Russlands gewarnt.

Es gebe Geheimdienstinformationen, wonach Moskau erneut einen massiven Angriff vorbereite, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Konkret sprach er von Drohnen zur Ausschaltung der Flugabwehr und Raketen.

Dieser Angriff könne in den nächsten Tagen geschehen, sagte er und forderte die Menschen auf, den Luftalarm zu beachten. Russland wolle die Kälte ausnutzen. In vielen Regionen der Ukraine fallen die Temperaturen nachts derzeit in den zweistelligen Minusbereich.

Wolodymyr Selenskyj warnte seine Bürger vor Angriffen.  © Danylo Antoniuk/AP/dpa

12. Januar, 20.26 Uhr: Oreschnik-Angriff galt Flugzeugwerk in Lwiw

Russland hat nach eigenen Angaben beim Angriff mit der Mittelstreckenrakete Oreschnik das ukrainische Flugzeugwerk in Lwiw zerstört.

"Nach Informationen, die durch mehrere unabhängige Quellen bestätigt wurden, ist das staatliche Flugzeugreparaturwerk Lwiw durch einen Schlag der russischen Streitkräfte in der Nacht zum 9. Januar, bei dem der mobile Raketenkomplex Oreschnik eingesetzt wurde, außer Gefecht gesetzt worden", teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Nach Angaben des russischen Militärs wurden in der Fabrik Flugzeuge, darunter auch die Westen gelieferten Kampfjets F-16, repariert und Kampfdrohnen mit hoher und mittlerer Reichweite produziert.

12. Januar, 16.50 Uhr: Rheinmetall liefert Schützenpanzer Lynx an Ukraine

Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall liefert fünf Schützenpanzer des Typs Lynx KF41 an die Ukraine.

Die ersten Fahrzeuge sollen Anfang 2026 geliefert werden, wie das Unternehmen in Düsseldorf mitteilte. Der Auftragswert für die fünf Fahrzeuge belaufe sich auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.

Finanziert würden die Systeme durch die Bundesrepublik Deutschland. "Als nächster Schritt ist die Beschaffung weiterer Lose einschließlich der Produktion in der Ukraine vorgesehen", hieß es.

Ein Schützenpanzer vom Typ Lynx KF 41 steht auf dem Gelände von Rheinmetall.  © Philipp Schulze/dpa

12. Januar, 13.11 Uhr: Moskau meldet Auftragsrekord für Waffen

Das Interesse an russischen Rüstungsgütern im Ausland ist nach Angaben aus Moskau auf Rekordniveau.

"Bis 2022 lag der maximale Auftragswert bei 55 Milliarden Dollar. Heute haben wir mit 70 Milliarden Dollar an schon unterschriebenen Verträgen einen Rekord", sagte Vizeregierungschef Denis Manturow bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin.

Manturow führte das auch auf den 2022 von Putin befohlenen Krieg gegen die Ukraine zurück. "Die im Rahmen der militärischen Spezialoperation erprobte Technik wirbt für sich selbst", sagte er. Als militärische Spezialoperation bezeichnen russische Offizielle den Krieg.

Besonders gefragt seien russische Flugabwehrkomplexe, Flugzeuge und Mehrfachraketenwerfer, sagte Manturow.

12. Januar, 11.00 Uhr: Großbritannien entwickelt ballistische Rakete für Ukraine

Großbritannien will rasch eine ballistische Rakete mit kurzer Reichweite für die Ukraine entwickeln.

Das Projekt mit dem Namen Nightfall soll innerhalb eines Jahres nach der Vergabe die ersten Prototypen liefern, teilte das Verteidigungsministerium in London mit.

Mit einer Reichweite von mehr als 500 Kilometern und einer Tragkraft von 200 Kilogramm hochexplosiver, konventioneller Sprengköpfe sollen die Raketen dem ukrainischen Militär die Fähigkeit zu schnellen Schlägen auf wichtige militärische Ziele verleihen.

12. Januar, 10.18 Uhr: Fehlender Strom in Teilen der Ukraine

Wegen der schweren Luftangriffe fallen Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.

Die ukrainische Luftwaffe fing in der Nacht nach eigenen Angaben 135 von 156 angreifenden russischen Drohnen ab. Es war damit ein im Vergleich der vergangenen Wochen kleiner Angriff. Trotzdem gab es Einschläge an 18 Stellen.

Die Ukraine bewaffnet sich mit zahlreichen Drohnen. (Symbolfoto)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

12. Januar, 6.15 Uhr: Brantner fordert mehr Druck von Merz und EU auf Putin

Im Ringen um einen Waffenstillstand in der Ukraine fordert Grünen-Bundeschefin Franziska Brandtner mehr Einsatz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Der russische Präsident Wladimir Putin wolle keinen Waffenstillstand, und der nötige Druck auf ihn werde nicht von US-Präsident Donald Trump kommen, sagte Brantner der "Süddeutschen Zeitung".

"Das müssen Merz und die EU jetzt endlich tun." Als Maßnahmen nannte sie unter anderem die Festsetzung von Russlands Schattenflotte und die Nutzung von russischem Vermögen. Außerdem müssten Länder ins Visier genommen werden, die russisches Öl kauften.

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