Gabun - Ein kalifornischer Weingutbesitzer ist ums Leben gekommen, nachdem er bei einem Jagdausflug in Afrika von Elefanten zu Tode getrampelt wurde.
Der 75-jährige Ernie Dosio war im zentralafrikanischen Gabun auf der Jagd nach Gelbrückenducker, wie Daily Mail berichtete. Die Hornträger kommen ausschließlich in Afrika vor.
Am 17. April habe sich der tödliche Vorfall ereignet, heißt es. Dosio sei ums Leben gekommen, als er und sein Führer im Lope-Okanda-Regenwald auf fünf Elefantenkühe stießen, die offenbar ihr Kalb beschützen wollten.
Der in Nigeria ansässige Safari-Veranstalter "Collect Africa" bestätigte Dosios Tod. Auch dessen Freund und Sekretär Tommy Whitman äußerte sich. Gegenüber lokalen Medien sagte er: "Unsere Gedanken und Gebete gelten seiner Familie und seinen Angehörigen. Er wird schmerzlich vermisst werden."
"Obwohl viele mit der Großwildjagd nicht einverstanden sind, waren alle von Ernies Jagden streng lizenziert und völlig legal und wurden als Bestandsregulierung zur Kontrolle der Tierpopulationen registriert", so Whitman. "Ich möchte lieber nicht ins Detail gehen, aber man kann davon ausgehen, dass es schnell gegangen sein dürfte."
"Ernie war ein sehr bekannter und beliebter Jäger in den USA und in Afrika und ein sehr engagierter Naturschützer - er hat unglaublich viel Wohltätigkeitsarbeit geleistet und war ein wirklich guter Kerl. Was passiert ist, hat viele Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks tief getroffen", ergänzte Whitman.
Kalifornischer Millionär und Großwildjäger kommt bei der Jagd ums Leben
Dosio war Eigentümer von Pacific AgriLands, einem Unternehmen für Weinbergbewirtschaftung mit Sitz im kalifornischen Modesto. Er verfügte über einen über 4000 Hektar großen Weinberg. Zu Hause besaß Dosio außerdem eine umfangreiche Sammlung von Tierköpfen.
Sein Leichnam wird nun mit Unterstützung der US-Botschaft in die USA überführt.