Horror-Sturz in Mexiko: Frau bricht sich Hals und Rücken
Cancún (Mexiko) - Was eigentlich ein spaßiger Trip mit Freunden werden sollte, endete in einer beinah tödlichen Katastrophe: Die Visagistin Nina Bakhshizadeh (29) aus Los Angeles wollte anlässlich ihres Geburtstages auf eine tropische Entdeckungstour in Cancún (Mexiko) gehen. Dass sich die US-Amerikanerin dabei ihren Hals und Rücken brechen würde, damit hätte sie nicht gerechnet.
"Zu meinem Geburtstag bin ich mit Freunden nach Cancún in Mexiko gereist, doch meine Reise endete mit einem Unfall, der mein Leben für immer verändert hat", schrieb Nina auf der Spendenplattform GoFundMe.
Die 29-Jährige war gerade mit einem Kumpel unterwegs, als sich das Unglück ereignete. "Sein Reifen verfing sich im Drahtseil der Brücke … und dann überschlugen wir uns, das Auto überschlug sich", erklärte sie. Während sich ihr Mitreisender im Draht verhängte, stürzte sie 6,7 Meter in die Tiefe - all das live auf Kamera.
Am Boden angekommen, erwartete die 29-Jährige das böse Erwachen. "Ich war die ganze Zeit wach. Kennst du das, wenn man im Traum hinfällt und dann aufwacht? So war es", erklärte die Visagistin gegenüber ABC-News. Dieser Sturz sei der längste und gleichzeitig kürzeste ihres ganzen Lebens.
Ninas Rettungsaktion gestaltete sich deutlich schwieriger als angenommen. "Der Park verfügte nicht über die erforderliche Notfallausrüstung, und ich musste fast 30 Minuten lang getragen werden, während wir auf einen Krankenwagen warteten, der nie eintraf", betonte die Betroffene.
Ihre Freunde fackelten nicht lang und manövrierten die schwerverletzte Frau behutsam in einen naheliegenden Transporter. Über eine Stunde musste Nina in diesem Lastwagen ausharren, bis sie endlich in ein Krankenhaus gebracht werden konnte.
Dort angekommen stellten die zuständigen Ärzte bei ihr einen gebrochenen Hals sowie Rücken fest. Der nächste Schock ließ jedoch nicht lange auf sich warten: "Ich hatte keine Reiseversicherung, und die örtliche Versicherungspolice des Parks deckte meine Notoperation nicht ab."
Nach einer Woche bereits 91 Prozent des Spendenziels erreicht
Ohne zu Zögern versuchten ihre Freunde und Familie das nötige Kleingeld für die Operation aufzutreiben. "Sie zogen ihre Kreditkarten bis zum Limit aus", fügte sie auf der Spendenseite hinzu. Fast 28 Stunden nach dem tragischen Vorfall wurde Nina schließlich notoperiert.
Über 50.000 US-Dollar (circa 43.100 Euro) kostete der lebensnotwendige Eingriff bei der 29-Jährigen. Sie umging somit um Haaresbreite einer Querschnittslähmung. "Ich habe sehr, sehr, sehr großes Glück, dass ich hoffentlich bald wieder laufen kann", erklärte Nina.
Die US-Amerikanerin blicke trotz des langen Heilungsprozesses positiv in die Zukunft. Mit dem Spendenaufruf hoffe sie vor allem auf die nötige Hilfe für ihren Heimflug nach Los Angeles -momentan harrt sie noch in Cancún aus
Ihr ersehnter Traum könnte bald zur Realität werden. Denn: Die Spendenaktion brachte Nina bereits nach einer Woche 52.744 US-Dollar (circa 45.440 Euro) ein - ganze 91 Prozent des gesamten Spendenziels.
Jetzt fehlen der 29-Jährigen nur noch rund 7000 US-Dollar (circa. 6000 Euro), um ihre Heimreise antreten zu können.
Titelfoto: Fotomontage/gofundme/Screenshot/Nina Bakhshi

