Mann droht in Fluss zu ertrinken, vier springen hinterher: Dann nimmt das Unglück seinen Lauf

Powell (USA) - Bei einem tragischen Unglück im US-Bundesstaat Ohio sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, als sie versuchten, einen in Not geratenen Schwimmer aus dem Scioto River zu retten.

Zwei Ehepaare aus Honduras sowie ein weiterer Erwachsener ertranken im Scioto River.  © Patrick Aftoora-Orsagos/AP/dpa

Laut New York Post ereignete sich der Vorfall am Sonntag nahe Powell, einem Vorort von Columbus. Eine Gruppe aus fünf Erwachsenen und zwei Kindern hatte sich am Fluss aufgehalten, um zu angeln und den Sommerabend zu genießen.

Als ein Mitglied der Gruppe ins Wasser ging und offenbar in Schwierigkeiten geriet, sprangen die anderen hinterher - und wurden selbst von der Strömung erfasst.

Ein sechs- oder siebenjähriger Junge aus der Gruppe lief schließlich auf die nahe gelegene State Route 257 und machte einen Autofahrer auf die Notlage aufmerksam. Der Mann alarmierte umgehend die Behörden, woraufhin eine groß angelegte Suchaktion begann.

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Noch am Sonntagabend konnten Rettungskräfte zwei Frauen aus dem Fluss bergen, sie wurden jedoch im Krankenhaus für tot erklärt. Am darauffolgenden Montag fanden Suchteams auch die Leichen der drei vermissten Männer.

Inzwischen wurden vier der Opfer identifiziert: Jose Mario Pineda Dias (†33) und seine Ehefrau Marina Suyapa Regalado (†28) sowie das Ehepaar Miguel Ángel Guerra und Carmen Idalia Lara Ferrera (beide †33). Nach Angaben der Behörden waren diese vier Todesopfer honduranische Staatsbürger.

Die beiden Kinder des ersten Ehepaars im Alter von sechs und sieben Jahren überlebten das Unglück und befinden sich derzeit in der Obhut des Jugendamts. Laut den Behörden werden sie von speziell ausgebildeten Therapiehunden betreut, während Mitarbeiter nach Angehörigen oder vertrauten Bezugspersonen suchen.

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Fünf Menschen sterben im Fluss in Ohio

Polizeibeamte stehen an einem Sammelplatz nahe des Scioto River.  © Patrick Aftoora-Orsagos/AP/dpa

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks dauern weiterhin an. Nach Angaben der Behörden erschwerten unter anderem Sprachbarrieren die ersten Befragungen.

Der Fall macht erneut deutlich, wie gefährlich Flüsse selbst für geübte Schwimmer sein können - insbesondere, wenn mehrere Menschen gleichzeitig versuchen, eine Rettung durchzuführen.

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