Mitten über dem Meer: Mann und Hund stürzen mit Kleinflugzeug ab – und retten sich!

Los Angeles (USA) - Diese Rettung grenzt an ein Wunder! Ein Pilot und sein Hund flogen über den Pazifik von Kalifornien (USA), als ihr Kleinflugzeug einige Hundert Meter vor der Küste plötzlich abstürzte. Nur mit allerletzter Kraft schaffte es das Duo ans Ufer.

Spezialkräfte der US-Luftrettung eilten dem Piloten und seinem Hund zu Hilfe.
Spezialkräfte der US-Luftrettung eilten dem Piloten und seinem Hund zu Hilfe.  © SEBLASD/Twitter

Der US-Amerikaner und sein Vierbeiner wollten am Sonntagnachmittag mit einem einmotorigen Flugzeug vom Typ Piper PA-32 Cherokee Six einen Ausflug über den Gewässern vor der Stadt Rancho Palos Verdes unternehmen, wie die Los Angeles Times berichtete. Dabei seien sie gegen 17 Uhr abgestürzt.

Wie durch ein Wunder überlebten Mensch und Tier den Absturz und schwammen nach Angaben des Los Angeles Sheriff's Department (LASD) etwa 150 bis 200 Meter in die Nähe des Trump National Golf Club Los Angeles.

Ein Passant beobachtete den Flugzeugcrash und wählte gegen 17.20 Uhr den Notruf. Ein Luftrettungsteam und weitere Rettungskräfte reagierten umgehend, wie das Special Enforcement Bureau des LASD auf der Plattform X mitteilte.

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Die Hilfskräfte trafen den Mann und seinen Hund am Ufer an. "Beide waren in der Lage, sicher zu schwimmen", erklärte ein Sprecher der US-Küstenwache.

Wie das Los Angeles County Fire Department der Zeitung weiter sagte, sei der Pilot unverletzt geblieben. Ob dies bei seiner Fellnase genauso ist, ist (leider) nicht bekannt.

Crash in Kalifornien: Warum stürzte das Kleinflugzeug ab?

Die Umstände des Vorfalls waren am Dienstagmorgen noch unklar, aber die US-Luftfahrtbehörde FAA stufte den Absturz aufgrund von Motorproblemen als Unfall ein. Nach Angaben des Sheriff-Büros war der Pilot auf dem Flug von Santa Monica nach Long Beach, als der Motor unerwartet ausfiel. Aus welcher Höhe das Flugzeug abstürzte, ist bislang unklar.

Professionelle Taucher des LASD gingen nach dem Unglück ins Wasser und markierten die Stelle, an der sie das abgestürzte Flugzeug vermuteten. Pläne zur Bergung der 1981 gebauten Maschine gebe es jedoch derzeit nach Angaben der FAA nicht.

Dennoch wolle man laut dem Sprecher der US-Küstenwache sicherstellen, dass durch möglicherweise auslaufenden Treibstoff keine Umweltschäden entstanden sind.

Titelfoto: Montage: SEBLASD/Twitter

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