Selbst gebaute Sauna explodiert: Frau hängt Haut nach verheerender Stichflamme in Fetzen vom Gesicht
Albany (Australien) - Eine Frau aus Australien suchte in einer selbst gebauten Sauna einen Moment der Entspannung und fand beinahe den Tod: Während sie sich in der "Schwitzhütte" befand, kam es zu einer verheerenden Gasexplosion, bei der die 41-Jährige schwerste Verbrennungen erlitt.
Katja Grosse aus Albany hatte es sich im vergangenen Jahr in der DIY-Sauna gemütlich gemacht - ahnungslos, was wenige Minuten später passieren sollte. Die Schwitzhütte war bereits vor 30 Jahren errichtet worden und funktionierte ähnlich wie ein Küchenherd mit Gasflasche und einem Feuerzeug. Doch genau das sollte der Australierin zum Verhängnis werden.
Als das Feuer an jenem Tag in der Sauna unerwartet erlosch, strömte weiterhin unbemerkt Gas aus. Die 41-Jährige wollte es daraufhin wieder entfachen und fabrizierte eine Explosion. "Da der Raum voller Gas war, ... ja, schlug plötzlich eine riesige Stichflamme hervor", erinnert sich Katja gegenüber 7News. "Ich saß buchstäblich mittendrin."
Die Australierin überlebte den Vorfall schwer verletzt und kroch mit letzter Kraft aus der selbst gebauten Sauna heraus. "Als ich draußen war, blickte ich zurück und sah noch immer die Flammen herausschlagen; ich atmete wieder und sah an mir herab – auf meine verbrannten Hände." Ihre Haut wäre buchstäblich "weggebrannt" worden und man hätte auf das bloße Fleisch blicken können. Was noch davon übrig war, hing "in Fetzen" an ihr herunter.
Ein Rettungshubschrauber brachte sie anschließend in eine Klinik in Perth, wo sie fast drei Wochen lang behandelt werden musste.
Explosion in selbst gebauter Sauna: 41-Jährige überlebt wie durch ein Wunder
Bei der gewaltigen Stichflamme erlitt Katja Verbrennungen, die mehr als 50 Prozent ihres Körpers betrafen. In der Klinik musste sie mehrfach operiert werden, erhielt Hauttransplantationen und spezielle Behandlungen, um die Wunden zu versorgen.
Dennoch waren die Ärzte überrascht, dass die 41-Jährige bei der Explosion nicht deutlich schlimmer verletzt worden war. Ihre darauffolgende Genesung bezeichneten die Mediziner als "unglaublich" - nicht zuletzt, weil die Patientin nie ihren Optimismus verlor.
Selbst in der Notaufnahme hätte Katja noch gescherzt, dass sie mit ihrem erschreckenden Anblick an Halloween wohl den Preis für das beste Kostüm gewonnen hätte.
Die Schwitzhütte würde sie nie wieder als Sauna benutzen, erklärt sie. Stattdessen soll dort ein Ort für Meditation entstehen.
Katjas Familie sammelt derweil auf GoFundMe Geld für die aufwendigen Behandlungen.
Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/gofundme.com/f/the-unlimited-power-of-love-from-the-people-for-the-people

