Mableton (USA) - Verheerendes Unglück in einem Freizeitpark im US-Bundesstaat Georgia: Ein Mann ist am Montagnachmittag aus einer fahrenden Achterbahn geschleudert worden und ums Leben gekommen.
Der schlimme Unfall geschah übereinstimmenden Medienberichten zufolge kurz vor 16 Uhr im Vergnügungspark "Six Flags Over Georgia" in der Kleinstadt Mableton bei Atlanta.
Der Mann habe in der Achterbahn "Goliath" gesessen, stürzte während der Fahrt in die Tiefe und blieb auf dem Dach des Fahrgeschäfts liegen, hieß es. Er soll sofort tot gewesen sein.
Außerdem seien mehrere Personen verletzt worden. Welche Verletzungen sie genau erlitten und wie schwer diese sind, wurde nicht bekannt gegeben. Auch scheint noch unklar, wie es zu dem schweren Unglück kommen konnte.
Zeugenaussagen zufolge soll der Körper des Mannes mehrfach gegen verschiedene Teile der Achterbahn geprallt sein, bevor er aufschlug. Zahlreiche Menschen, die ebenfalls in dem Fahrgeschäft saßen, mussten alles mit ansehen.
Bürgermeister veröffentlicht Statement: "Wir sind tief betroffen"
Die Achterbahn sei direkt nach dem Vorfall geräumt worden. Besucher wurden wohl über eine Notfalltreppe in Sicherheit gebracht.
In den sozialen Medien verbreiteten sich nach dem Unfall Screenshots aus Videoaufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie ein Mann von der hinteren Sitzreihe einer Achterbahn nach vorn fliegt. Ob diese Bilder aber tatsächlich echt sind, ist unklar.
Der Oberbürgermeister von Mableton, Michael Owens, veröffentlichte in der Nacht zu Dienstag ein Statement in den sozialen Netzwerken.
"Wir sind tief betroffen von dem tragischen Vorfall, der sich heute bei Six Flags Over Georgia ereignet hat. Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gelten in dieser schweren Zeit der Familie, den Freunden und den Angehörigen der betroffenen Person", heißt es da.
Die Sicherheitsbehörden arbeiten demnach eng mit dem Freizeitpark zusammen, um den Vorfall restlos aufklären zu können. Aktuell wolle man sich aus Respekt zu den Angehörigen nicht weiter zu laufenden Ermittlungen äußern.