Er stürzte mit seinem Spielzeug-Traktor in einen Fluss: Levi (†3) ist tot!

Milford (USA) - Was Spencer und Kallie Wright derzeit durchmachen müssen, kann und will man sich nicht vorstellen: Nach einem tragischen Zwischenfall wurde ihr kleiner Sohn Levi (†3) für hirntot erklärt. Als das Kind dann allen Umständen zum Trotz plötzlich aufwachte, war die Hoffnung groß, dass er es schaffen könnte. Doch nun haben sich seine Eltern schweren Herzens entschieden, den Jungen gehen zu lassen.

Levi Wright (†3) fuhr im Mai mit seinem Spielzeugtraktor in einen Fluss und wurde für hirntot erklärt. Nun wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt.
Levi Wright (†3) fuhr im Mai mit seinem Spielzeugtraktor in einen Fluss und wurde für hirntot erklärt. Nun wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Kallie Wright

Am 21. Mai geschah das, wovor alle Eltern Angst haben: Der Dreijährige fuhr in einem unbemerkten Moment mit seinem Spielzeugtraktor in einen Fluss bei der Ortschaft Milford. Wie lange das Kind unter Wasser war, weiß keiner, doch anschließend musste Levi über eine Stunde lang reanimiert werden.

Als er anschließend im Krankenhaus ankam, wurde er von den Ärzten für hirntot erklärt. Eine Diagnose, die seine Eltern einfach nicht hinnehmen wollten - und Levi zunächst auch nicht.

Denn der Dreijährige kämpfte sich für einen kleinen Moment ins Leben zurück und öffnete seine Augen. Natürlich hofften Kallie und Spencer Wright, dass dies ein Zeichen dafür ist, dass Levi wieder genesen könnte.

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Doch es sollte anders kommen. Am vergangenen Sonntag entschieden seine Eltern, die lebenserhaltenden Maßnahmen abzustellen.

Familie und Freunde verabschieden sich von "perfektesten Dreijährigen"

Mutter Kallie Wright erklärt: "Ich weiß, dass dort oben Engel sind, die darauf warten, ihn zu halten, bis ich es wieder kann."
Mutter Kallie Wright erklärt: "Ich weiß, dass dort oben Engel sind, die darauf warten, ihn zu halten, bis ich es wieder kann."  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Kallie Wright, Mindy Sue Clark

Levi starb mit gerade einmal drei Jahren. "Nach mehreren schlaflosen Nächten, viel Recherche, zahlreichen Gesprächen mit den besten Neurologen der Welt und Millionen von Gebeten stehen wir nun hier und müssen uns unserer größten Angst stellen", schreibt seine Mutter auf Facebook.

"Wir haben gebetet, dass er damit allen Widrigkeiten trotzt und uns beweist, dass er hier bleiben will, aber jetzt sehen wir, dass er uns Zeit geben wollte, damit wir uns damit abfinden, ihn gehen zu lassen."

Auch eine enge Freundin der Familie, Mindy Sue Clark, ist voller Trauer: "Levi war der absolut beste kleine Junge. Es wird hart, ohne ihn durchs Leben zu kommen", sagt sie gegenüber PEOPLE. Der Junge wäre der "perfekteste Dreijährige" gewesen, "den es je gab".

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Levi Mutter schreibt, dass sie ihn "hier unten jede Sekunde des Tages" vermissen werde. "Ich weiß, dass dort oben Engel sind, die darauf warten, ihn zu halten, bis ich es wieder kann!"

Die Geschichte des Unglücks aus Utah hätte in den vergangenen zwölf Tagen aber auch so viel Positives hervorgebracht, sind sich Mutter und Freundin einig.

"Dieser kleine Junge hat in den letzten 12 Tagen Berge versetzt. Er hat so viele Menschen zusammengebracht. In einer so dunklen Welt haben wir durch die Hände eines Kindes Licht gesehen", schreibt seine "Tante Mindy".

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Facebook/Kallie Wright

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