Tragödie auf Gran Canaria: 15-Jährige verabredet sich zu Treffen am Strand - dann treibt sie tot im Meer
Puerto Rico (Gran Canaria/Spanien) - Der Albtraum einer jeden Mutter. Im Urlaub auf Gran Canaria muss eine Frau die örtliche Polizeiwache aufsuchen, um ihre Tochter (†15) als vermisst zu melden. Wenige Stunden später muss sie wieder dorthin. Dieses Mal jedoch, um die Leiche ihres Kindes zu identifizieren.
Dieser tragische Fall ereignete sich am vergangenen Wochenende auf der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria, genauer gesagt im Küstenort Puerto Rico.
Laut mehreren Berichten des spanischen Nachrichtenportals "canariasahora" wandte sich die norwegische Touristin am Samstagabend an die Guardia Civil. Noch am selben Morgen habe sie sich mit ihrer Tochter für einen Abend am Strand verabredet. Als sie dann nicht auftauchte, rief sie die Behörden und meldete ihre Tochter als vermisst.
Am nächsten Morgen gegen 9 Uhr meldeten sich die Behörden zurück. Etwa 50 Meter vor der Küste der Gemeinde Mogán wurde die Leiche eines Mädchens gefunden. Um auszuschließen, dass es sich bei der Jugendlichen um ihre Tochter handelte, sollte die Mutter zur Polizeiwache gehen.
Doch dort musste sie feststellen: Bei dem toten Mädchen aus dem Meer handelt es sich tatsächlich um ihre 15-jährige Tochter.
Aktuell wird am Institut für Rechtsmedizin und Forensische Wissenschaften in Las Palmas de Gran Canaria eine Autopsie durchgeführt, um die Todesursache herauszufinden.
Noch kann die Polizei nicht ausschließen, dass die 15-jährige Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.
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