Zwei tote Tiere: Verdachtsfall auf hochansteckende Geflügelpest

Von Tamara Wegbahn

Merzenich - Im Kreis Düren gibt es einen Verdachtsfall der hochansteckenden Geflügelpest. Dies teilte der Kreis am Samstag mit.

Im Kreis Düren gibt es einen Hinweis auf die hochansteckende Geflügelpest. (Symbolbild)
Im Kreis Düren gibt es einen Hinweis auf die hochansteckende Geflügelpest. (Symbolbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Demnach hatte das Veterinäruntersuchungsamt zwei verstorbene Tiere aus einer Hobbyhaltung in Merzenich untersucht.

Ein endgültiges Ergebnis stehe noch aus, so der Kreis weiter, aber es gäbe erste Hinweise auf die hochansteckende Krankheit.

Das Veterinäramt des Kreises Düren hat die weiteren 15 Enten, Hühner und Gänse, die sich in der Hobbyhaltung befanden, tierschutzgerecht getötet. Dies soll eine weitere Verbreitung der Krankheit verhindern.

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Sperrzonen wurden derweil nicht eingerichtet, da sich weniger als 50 Tiere in der Haltung befanden. Allerdings sollten Geflügelhalterinnen und -halter erhöhte Vorsichtsmaßnahmen einhalten.

Ein erhöhtes Risiko für die allgemeine Bevölkerung stelle die Krankheit nicht dar, erklärte der Kreis weiter. Der Erreger sei nicht von Mensch zu Mensch übertragbar und könne nur bei intensivem Kontakt zwischen Mensch und Geflügel übertragen werden.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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