Geflügelpest-Alarm im Harz: Putenmastbetrieb muss alle Tiere töten

Von André Jahnke

Halberstadt - Im Landkreis Harz ist wahrscheinlich erneut die Vogelgrippe ausgebrochen.

Alle Tiere des Betriebs müssen vorsorglich getötet werden. (Symbolfoto)
Alle Tiere des Betriebs müssen vorsorglich getötet werden. (Symbolfoto)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

In einem Putenmastbetrieb in Osterwieck wurde bei mehreren verendeten Tieren nach ersten Testungen die Geflügelpest durch das Landesamt für Verbraucherschutz nachgewiesen, wie der Landkreis mitteilte.

Die amtliche Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut stehe noch aus. Vorsorglich müssten jedoch alle Tiere getötet werden.

Zum Schutz weiterer Geflügelhaltungen ordnet der Landkreis Harz ab sofort die Stallpflicht an.

Geflügelhalter sind aufgefordert, entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten und die Stallungen vor dem Eindringen von Wildvögeln zu schützen, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern.

Es gilt zudem ein Verbot von Ausstellungen, Märkten und Veranstaltungen mit Geflügel jeglicher Art.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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