Kameraden haben's bald geschafft! "Feuer aus" am Kleinen Winterberg

Bad Schandau - Noch immer kämpfen die Kameraden in der Sächsischen Schweiz auf 150 Hektar gegen das Feuer. Doch gibt es Erfolge, die optimistisch stimmen.

Trotz der Fortschritte bei der Brandbekämpfung waren auch am Mittwoch noch 13 Lösch-Helikopter im Einsatz.
Trotz der Fortschritte bei der Brandbekämpfung waren auch am Mittwoch noch 13 Lösch-Helikopter im Einsatz.  © dpa/Daniel Schäfer

In der Nacht zu Dienstag stellten die Retter bei ihren Kontrollflügen und bei der Drohnenüberwachung fest, dass die Zahl der Glutnester weiter rückläufig ist.

Offenbar halfen in den vergangenen Tagen dabei auch die etwas kühleren Nächte. "Am Kleinen Winterberg hieß es heute 'Feuer aus'", so Landratsamtssprecher Thomas Kunz am Mittwoch.

Eine Einheit wird in dem Gebiet noch Brandwache halten wegen tückischer Glutnester. Die lauern auch noch im Bereich um die Partschenhörner und den Grenzweg, wo die Glut im Boden mit hohem Kräfteaufwand mittels Hacke und Löschwasser bekämpft wird.

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Auch am Mittwoch waren wieder 670 Kameraden im Einsatz, unterstützt von 13 Helikoptern. Für das Gebiet um Bad Schandau bleibt der Katastrophenalarm aufrechterhalten. "Für eine Aufhebung müssen alle Feuer gelöscht sein", betonte Kunz.

Auch dort, wo das Feuer nicht mehr offen lodert, wird durch Brandwachen kontrolliert.
Auch dort, wo das Feuer nicht mehr offen lodert, wird durch Brandwachen kontrolliert.  © dpa/Sebastian Kahnert

Auf böhmischer Seite waren gestern 800 Kameraden im Einsatz. Die Brandfläche konnte auf 60 Hektar reduziert werden. In der Nacht zu Mittwoch waren nahe dem Prebischtor mit Drohnen mehrere Glutnester entdeckt worden, die jedoch schnell abgelöscht wurden.

Titelfoto: Bildmontage: dpa/Daniel Schäfer/dpa/Sebastian Kahnert

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