Über zwei Wochen Funkstille: NASA verliert Signal zum Mars

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Cape Canaveral - Zwischen dem 29. Dezember und dem 16. Januar herrscht zwischen der Erde und dem Mars Funkstille.

Aufgrund der Stellung von Mars und Erde dringen bis zum 16. Januar keine Signale zum Mars durch. (Symbolbild)
Aufgrund der Stellung von Mars und Erde dringen bis zum 16. Januar keine Signale zum Mars durch. (Symbolbild)  © Nasa/Goddard Space Flight Center/dpa

Grund für den zeitweisen Kontaktabbruch ist eine Konjunktion der Sonne. Heißt: Mars und Erde befinden sich in diesem Zeitraum auf der jeweils gegenüberliegenden Seite der Sonne.

Während dieser Konstellation der beiden Nachbarplaneten dringen sowohl zu den beiden Mars-Rovern auf der Oberfläche als auch zu sämtlichen Sonden im Orbit um den roten Planeten keine Signale durch.

Bereits seit dem 6. Dezember hat die NASA aus bisher ungeklärter Ursache den Kontakt zur Raumsonde "MAVEN" verloren. Wie die NASA mitteilte, sollen die "Bemühungen zur Wiederherstellung der Kommunikation" nach der Sonnenkonjunktur wiederaufgenommen werden.

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Eine erste Analyse des mysteriösen Vorfalls gibt dabei Anlass zur Sorge: Mit den Kameras des Rovers "Curiosity" hatte die NASA zwischen dem 16. und 20. Dezember bereits versucht, die verlorene Raumsonde am Mars-Himmel zu entdecken - ohne Erfolg: "MAVEN wurde nicht entdeckt", schrieb die NASA.

Ob die Raumsonde Schrott ist, oder in den Weiten des Weltraums verschwunden ist, wird sich wohl erst offenbaren, wenn der Mars wieder hinter der Sonne hervorgekommen ist.

Titelfoto: Nasa/Goddard Space Flight Center/dpa

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