Alien-Forscherin behauptet: Der Mars ist voller Leben, aber nicht an der Oberfläche

Kalifornien - Gibt es Außerirdisches Leben auf dem Mars? Eine renommierte US-Forscherin liefert Hinweise, dass es sogar jede Menge Aliens auf dem roten Planeten geben könnte, allerdings wären die nicht so leicht zu entdecken.

Der NASA-Rover "Perseverance" fährt zurzeit auf dem Mars herum und sucht nach Beweisen für Leben. (Bildmontage)
Der NASA-Rover "Perseverance" fährt zurzeit auf dem Mars herum und sucht nach Beweisen für Leben. (Bildmontage)  © Nasa/ZUMA Wire/dpa und razlomov/123rf

Dr. Nathalie Cabrol ist die Leiterin des "Carl Sagan Center for Research" am kalifornischen SETI-Institut (SETI steht für "Search for Extraterrestrial Intelligence"). Sie befasst sich also beruflich mit dem Entdecken von Aliens und hat auf diesem Feld bereits jahrelange Erfahrung.

Umso beeindruckender klingt nun die Theorie, die sie in einem Artikel im "Nature Astronomy"-Magazin aufstellt: Die Astrophysikerin behauptet, dass es auf dem Mars nicht nur Leben gebe, sondern dass es sogar über den ganzen Planeten verbreitet sei.

Ihren Studien zufolge geht es beim Suchen nach außerirdischen Lebensformen nicht nur darum, Wasser zu finden. Unter solch extremen Umweltbedingungen wie auf dem Mars müsse man auch anderen Hinweisen folgen.

Das würden NASA-Forschungen belegen, die in Chile und in den Anden seit Jahren Mars-ähnliche Lebensbedingungen untersuchen. Demnach würden an solchen Orten auch Faktoren wie UV-Strahlung, Salzgehalt und Temperaturschwankungen eine Rolle dabei spielen, ob dort Leben existieren könnte.

Es sei also denkbar, dass sich vor Milliarden von Jahren mal Aliens auf dem Roten Planeten entwickelt haben und heutzutage immer noch Nachkommen von ihnen zu finden sind. Allerdings müssten sie sich vor der lebensfeindlichen Oberfläche verstecken.

Lebensformen auf dem Mars wären wohl nur unter dem Mikroskop zu sehen

Dr. Cabrol weist darauf hin, dass man den Mars nicht nur aus einer heutigen Momentaufnahme heraus betrachten solle. Stattdessen müsse man bedenken, dass dort vor 3,7 bis 3,5 Milliarden Jahren womöglich noch Flüsse und Ozeane gemeinsam mit dem Wind für die Verbreitung von Leben gesorgt haben könnten.

Solche Verbreitungsmechanismen würden in anderer Form auch heute noch existieren, allerdings nicht an der Oberfläche des Planeten, sondern im Untergrund.

Außerdem dürfen wir auf dem Mars wohl nicht mit kleinen grünen Männchen rechnen, wie man sie aus Science-Fiction-Filmen kennt. Laut dem Artikel der Astrophysikerin würden sich Lebewesen in einer lebensfeindlichen Umwelt in den mikroskopischen oder sogar in den "nanoskopischen" Bereich entwickeln.

Wenn es also auf dem Mars Außerirdische gibt, wovon Dr. Nathalie Cabrol überzeugt zu sein scheint, dann müssten wir danach also tief unter der Oberfläche und in Rissen von Kristallen oder anderen Verstecken suchen, die man nur unter dem Mikroskop sehen kann.

Titelfoto: Nasa/ZUMA Wire/dpa und razlomov/123rf

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