Dresden - Was passierte in den allerersten Momenten nach dem Urknall? Diese gigantische Frage versuchen Forscher der TU Dresden jetzt im Labor zu beantworten. Sie blicken Milliarden Jahre zurück und untersuchen, wie die ersten Bausteine unseres Universums entstanden sind.
Am Institut für Kern- und Teilchenphysik wurde dafür eine neue Messanlage in Betrieb genommen.
Damit können die Wissenschaftler Prozesse nachstellen, die kurz nach dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren abliefen.
Im Mittelpunkt steht die Entstehung der ersten Elemente wie Wasserstoff und Helium. Durch spezielle Experimente wollen die Forscher herausfinden, wie genau sich die Materie im jungen Universum entwickelt hat.
Die ersten Messungen mit der neuen Anlage waren bereits erfolgreich.
Die Ergebnisse sollen helfen, offene Rätsel über die "Geburt" unseres Universums zu lösen.
Außerdem soll gezeigt werden, wie aus den ersten winzigen Teilchen später Sterne, Planeten und schließlich auch Leben entstehen konnten.