Mutig! Webcam-Girl lockt Kinderschänder in die Falle

Hamburg – Hanna Secret (25) sorgt mit ihren YouTube-Videos nicht nur für Aufklärung rund ums Thema Sex, die Pornodarstellerin aus Hamburg hat nun noch etwas ganz anderes geschafft: Sie hat dabei geholfen, einem Kinderschänder das Handwerk zu legen.

Hanna Secret (25) lockte einen Kinderschänder in die Falle.
Hanna Secret (25) lockte einen Kinderschänder in die Falle.  © Screenshot/Instagram, hannasecret

Hanna verdient ihr Geld nicht nur als Pornostar, sondern auch als Webcam-Girl. Sie wird dafür bezahlt, dass sie sich mit den Kunden unterhält.

Beim Chatten mit einem dieser Männer hat die 25-Jährige jedoch eine schockierende Erfahrung machen müssen.

Zwei Jahre lang habe sie mit ihrem Chat-Partner geschrieben. Dabei fing es harmlos an. Zunächst habe sie sich mit ihm über Bademode unterhalten, wie die Hamburgerin in einem Interview mit der Bild-Zeitung erklärt.

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Doch bald nahm die Kommunikation immer seltsamere Züge an: "Dann schickte er mir Fotos von Kinder-Badeanzügen", erinnert sich Hanna.

Sie sei misstrauisch geworden. Immer wieder habe sie weiter nachgebohrt und Vertrauen zu dem Mann aufgebaut, bis er ihr alles erzählte.

Dann folgte der Schock: "Irgendwann offenbarte er mir dann, dass er seine Stieftochter missbrauchen würde! Er sagte, dass das unser Geheimnis bleiben müsse."

Hanna Secret ist Pornostar und Webcam-Girl

Verfahren gegen mutmaßlichen Kinderschänder eingestellt

Die 25-Jährige zeigt sich gerne freizügig im Netz, kämpft aber nebenbei auch mal für Recht und Ordnung.
Die 25-Jährige zeigt sich gerne freizügig im Netz, kämpft aber nebenbei auch mal für Recht und Ordnung.  © Screenshot/Instagram, hannasecret

Das Webcam-Girl zögerte nicht lange - sofort alarmierte sie die Polizei.

Einsatzkräfte durchsuchten daraufhin das Haus des Mannes in Ludwigshafen am Rhein. Dabei fanden sie mehr als 250 Kinderporno-Dateien. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Rheinland-Pfalz) erhob Anklage, wie es heißt.

Jedoch wurde das Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs der Stieftochter eingestellt.

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Der Grund: "Die Taten konnten nicht nachgewiesen werden. Die leiblichen Eltern haben vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht", so die Staatsanwaltschaft.

Auf Instagram kündigte Hanna ihren mehr als 120.000 Followern an, bald näher auf den Vorfall einzugehen und Fragen zu beantworten.

Titelfoto: Fotomontage: Screenshot/Instagram, hannasecret

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