Das fordert Ministerpräsident Mario Voigt in seiner Neujahrsrede

Von Marie-Hélèn Frech, Christian Rüdiger

Meiningen - Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (48, CDU) hat in seiner Neujahrsansprache für mehr Achtung im Umgang untereinander geworben.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (48, CDU) hat sich in seiner Neujahrsansprache für mehr gegenseitigen Respekt ausgesprochen.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (48, CDU) hat sich in seiner Neujahrsansprache für mehr gegenseitigen Respekt ausgesprochen.  © Martin Schutt/dpa

"In Zeiten, in denen der Ton rauer geworden ist, braucht Thüringen Respekt im täglichen Miteinander. Respekt vor der Feuerwehr, die nachts rausfährt, vor der Pflegekraft, die am Wochenende arbeitet, oder vor dem Mittelständler, der jeden Tag für seine Mitarbeiter kämpft", sagte der CDU-Politiker in der im Staatstheater Meiningen aufgezeichneten Rede.

Thüringen lebe nicht von Lautstärke, sondern von Respekt vor der Geschichte des anderen. "Vor unterschiedlichen Meinungen. Vor der Würde jedes Menschen", betonte Voigt.

Der im Dezember beschlossene Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 schaffe Sicherheit für Thüringen, erklärte der 48-Jährige. Gleichzeitig räumte er ein: "Wir haben noch lange nicht alle Probleme gelöst. Und ja: Manche Veränderung braucht länger, bis Sie sie im Alltag spüren."

Ausgestrahlt werden soll die Ansprache laut Staatskanzlei am Neujahrstag um etwa 19.25 Uhr im Anschluss an das "Thüringen-Journal" im MDR-Fernsehen. Schon jetzt ist die Rede in der ARD-Mediathek abrufbar.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa

Mehr zum Thema Thüringen: