Möbelindustrie reißt sich um edles Holz aus Thüringen
Von Simone Rothe
Erfurt - Nur einmal im Jahr können Hölzer aus Thüringens Wäldern vor allem von der Möbelindustrie ersteigert werden. Dabei handelt es sich vor allem um Laubholz.
Bei der traditionellen Versteigerung im Winter kamen 1355 Kubikmeter edle Hölzer unter den Hammer, die vor allem als Furnierholz in der Möbelindustrie eingesetzt werden. Das Angebot bei der sogenannten Wertholzsubmission am Donnerstag lag damit knapp unter dem Vorjahresniveau mit 1373 Kubikmetern, wie die Landesforstanstalt mitteilt.
Insgesamt waren 18 verschiedene Baumarten aus Thüringens Wäldern vertreten. Dabei handelte es sich um etwa 900 Baumstämme. 31 Käufer aus dem In- und Ausland gaben dafür Angebote ab.
An der Versteigerung beteiligten sich 17 Forstbetriebe aus dem Landes-, Privat- und Kommunalwald. Der Schwerpunkt lag laut Landesforstanstalt auf Eichenholz mit 672 Festmetern.
Den höchsten Erlös erzielten zwei jeweils etwa einen Kubikmeter starke Eichenstämme aus den Forstämtern Bad Berka sowie Sondershausen mit jeweils 3023 Euro. Käufer sei ein niederländisches Furnierwerk gewesen.
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