Rechtsextreme stören ersten CSD in Suhl
Von David Hutzler
Alles in Kürze
- Rechtsextreme stören ersten CSD in Suhl
- 350 Menschen demonstrieren friedlich
- Einzelne Gruppen beginnen mit Pöbeleien
- Eine Person zeigt Hitlergruß
- Weitere CSD-Veranstaltungen in Thüringen folgen
Suhl - Rechtsextreme haben versucht, den ersten Christopher Street Day (CSD) in Suhl (Thüringen) zu stören.

Einzelne kleinere Gruppierungen hätten den Kontakt zu der Demo mit 350 Menschen am Samstag gesucht und Pöbeleien begonnen, teilte die Polizei mit. Das sei unterbunden worden.
Eine Person habe den sogenannten Hitlergruß gezeigt. Die Veranstaltung an sich sei friedlich und störungsfrei verlaufen, hieß es weiter.
Der CSD erinnert an den Aufstand von Homosexuellen gegen Polizeiwillkür in der Christopher Street in New York (USA) von 1969. Heute steht er für den Kampf für die Rechte queerer Menschen.
In der Vergangenheit haben Rechtsextreme immer wieder versucht, die Demonstrationen zu stören.
In Thüringen ist der CSD in diesem Jahr bereits in mehreren Orten gefeiert worden, weitere Veranstaltungen sollen unter anderem in Erfurt folgen.
Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp