Wie friedlich verlief der CSD in Gera?

Von Sarah Knorr

Gera - Zahlreiche Menschen haben beim Christopher Street Day (CSD) in Gera ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt.

Zwischen 400 und 500 Menschen nahmen am Samstag am CSD in Gera teil. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa

Nach Angaben der Veranstalter waren 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Straße, die Polizei sprach von 500. Nachdem am Morgen am Rathaus die Regenbogenflagge gehisst wurde, begann am Nachmittag die Parade. Es habe keine Störungen gegeben und sei sehr friedlich gewesen, sagte die Vorsitzende.

Es ist der letzte CSD in Thüringen in diesem Jahr. Wie es von der Landespolizeidirektion hieß, gab es in diesem Jahr sieben CSD-Versammlungen, die polizeilich begleitet wurden.

Alle Einsätze verliefen demnach ohne nennenswerte Störungen und Gegenproteste. Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin im Juli, bei dem eine Frau starb und mindestens 31 Menschen verletzt wurden, sei die polizeiliche Präsenz erhöht worden.

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Der CSD sei mehr als ein Straßenfest, hieß es von den Veranstaltern.

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Er erinnert an die Aufstände der queeren Community in der Christopher Street in New York City (USA) von 1969 und steht für die Sichtbarmachung und Gleichstellung queerer Menschen. Andere Bezeichnungen für die inzwischen vielerorts jährlich veranstalteten CSD-Demonstrationen sind "Pride Parade" oder "Gay Pride".

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