MDR-Musiksommer 2026 ist eröffnet: Das alles erwartet Euch in den nächsten vier Wochen

Leipzig - Am Freitag wurde der 35. MDR-Musiksommer mit einem Konzert des MDR-Sinfonieorchesters unter der Leitung von Chefdirigent Dennis Russell Davies (82) in der Festhalle Ilmenau eröffnet. Insgesamt stehen bis zum 5. September unter dem Motto "Drei Länder, ein Klang" 25 Konzerte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an - in Kirchen, auf Burgen und unter freiem Himmel in Gärten und Parks und sogar mitten im Wald.

Musizieren im Grünen - das Leipziger Hornquartett (v.l.): Johannes Winkler, Max Hilpert, Tino Bölk und Michael Gühne.  © MDR/Alexander Hiller

"In diesem Jahr steht der Wald im Mittelpunkt unseres Festivals", sagt MDR-Intendant Ralf Ludwig (58). Das Thema der Jubiläumsausgabe des Musiksommers lautet "Natur als Bühne".

Entsprechend prägt 2026 der Wald als Sehnsuchtsort, Kraftquelle und klanglicher Resonanzraum die Jubiläumsausgabe des sommerlichen Drei-Länder-Festivals.

Alle drei MDR-Ensembles - Sinfonieorchester, Rundfunkchor und Kinderchor - sind mit Beginn der letzten Ferienwoche in verschiedenen Formationen in ganz Mitteldeutschland unterwegs, laden für einen Monat in großen und kleinen Besetzungen zu besonderen Konzerterlebnissen sowie familienfreundlichen Angeboten ein - ganz im Zeichen von Walderfahrung, Begegnung und Entschleunigung.

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Im Nationalpark Hainich, erstmals Spielort des MDR-Musiksommers, führen zwei Wandelkonzerte (23. August) Familien über den Baumkronenpfad.

Auf der Waldbühne Benneckenstein (28. August) treffen Kompositionen für Männerchor auf ein Hornquartett, während im Naturtheater Bad Elster (15. August) das Programm "Let's Swing" Jazzmusik mit Sängerin Emma Smith (35) im Grünen erlebbar macht.

Auch die Konzerte auf der Wartburg am 29. August und 4. September greifen die waldreiche Umgebung programmatisch auf.

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Regelmäßige Live-Schalten zu Konzerten

Der MDR-Kinderchor ist 2026 mit großen Konzerten und Musik von Vaughan Williams in Meiningen und Hoyerswerda vertreten.  © MDR/Andreas Lander

Namhafte Solistinnen und Solisten prägen das Festivalprogramm. Zu den musikalischen Höhepunkten zählen Mendelssohns selten gespielte "Die erste Walpurgisnacht" in Jena, Vivaldis "Vier Jahreszeiten" mit der Violinistin Alena Baeva (41) in Köthen, Weißensee und Großenhain sowie die "Folk Songs of the Four Seasons" von Ralph Vaughan Williams mit dem MDR-Kinderchor in Hoyerswerda und Meiningen.

Die Pianistin Tamara Stefanovich (53) wiederum hat ein Programm zum Thema Natur mit Werken unter anderem von Liszt, Debussy und Bartók für ein Konzert auf der Wartburg in Eisenach (29. August) zusammengestellt. Auch kleinere Formationen aus den drei Ensembles sorgen für besondere Konzerterlebnisse, von Streichquartetten bis zu Vokalensembles.

Den Abschluss bildet am 5. September das Konzert in Suhl mit Auszügen aus Carl Maria von Webers "Der Freischütz", ergänzt unter anderem durch Robert Schumanns "Vom Pagen und der Königstochter". Gleichzeitig markiert das Konzert den Auftakt der MDR-Konzertsaison 2026/27.

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Der Sender begleitet den Musiksommer umfassend: MDR Kultur und MDR Klassik berichten in ihren Angeboten online und im Radio. Ausgewählte Konzerte können zudem in "ARD Sounds" nachgehört werden.

MDR um 4 wird in den folgenden vier Wochen regelmäßig zum Festival schalten. Die Konzertangebote werden in diesem Jahr auch verstärkt mit touristischen Zusatzangeboten verbunden, etwa mit Führungen oder Ausstellungsbesuchen.

Alle Informationen zu den Veranstaltungsorten, den Konzerten und Mitwirkenden sowie Ticketverkauf und -verfügbarkeit unter: mdr-musiksommer.de.

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