Hamburg - Heftige Geldstrafe für Gangster-Rapper Gzuz (37)! Das Mitglied der 187 Strassenbande muss für eine Kiez-Eskalation 75.000 Euro blechen.
Eine Partynacht im März 2025 kommt den Hamburger jetzt richtig teuer zu stehen. In der besagten Nacht soll Gzuz, der mit bürgerlichem Namen Kristoffer Jonas Klauß heißt, mit Freunden auf der weltberühmten Reeperbahn in der Hansestadt unterwegs gewesen sein.
"Gegen den Angeklagten ist wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und Beleidigung ein Strafbefehl über eine Gesamtgeldstrafe in Höhe von 75.000 Euro verhängt worden", bestätigte Oberstaatsanwältin Melina Traumann gegenüber der BILD.
"Der Strafbefehl wurde am 8. Dezember 2025 erlassen und ist seit dem 30. Dezember 2025 rechtskräftig", so Traumann.
Der Rapper hat den Strafbefehl akzeptiert, bestätigte die Oberstaatsanwältin gegenüber TAG24. Damit umgeht Gzuz wohl einen öffentlichen Prozess. "Bei einem Einspruch wäre es zur Hauptverhandlung gekommen", sagte Traumann.
Um kurz nach 2 Uhr sollen Polizisten den Musiker damals auf dem Beatles-Platz kontrolliert haben. Dabei wurden die Beamten fündig. Der 37-Jährige hatte ein Plastikröhrchen mit einem weißen Pulver dabei. Mutmaßlich habe es sich dabei um Kokain gehandelt.
Gzuz beleidigt Polizisten: "Halt die Fresse"
Der Rapper ritt sich noch weiter rein, als er die Polizisten auch noch beschimpfte.
Ein Video der Aktion kursierte auf TikTok und sammelte Millionen Views. Im Clip ist zu sehen, wie Gzuz lautstark mit den Polizisten diskutiert.
Dabei seien auch die Worte "Halt die Fresse" gefallen, was ihm die Anzeige wegen Beleidigung eingebracht haben soll.
Anschließend wurde er von den Einsatzkräften abgeführt und in einen Einsatzwagen gesetzt.
Trotz der saftigen Geldstrafe ist Gzuz mit dem Urteil wohl noch gut davongekommen. Zu dem Zeitpunkt war der 37-Jährige noch auf Bewährung.
In der Vergangenheit ist der Rapper schon mehrfach mit dem Gesetz aneinandergeraten. Unter anderem schlug er einer 19-Jährigen ins Gesicht und verpasste einem Schwan eine Ohrfeige.