Nach blutiger Attacke im Garten: Chris Brown muss Millionen an seine Haushälterin blechen

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Los Angeles - Nach einem jahrelangen Rechtsstreit wurde der weltbekannte Hip-Hop-Star Chris Brown (37) nun dazu verdonnert, rund 13 Millionen US-Dollar (circa 11,4 Millionen Euro) Schmerzensgeld an seine ehemalige Haushälterin zu zahlen. Hintergrund des Ganzen war ein Angriff seines etwa 90 Kilogramm schweren Wachhundes auf die Frau im Jahr 2020.

Der weltweit bekannte Sänger Chris Brown (37) verlor nach fünf Jahren den Rechtsstreit gegen seine ehemalige Haushälterin.
Der weltweit bekannte Sänger Chris Brown (37) verlor nach fünf Jahren den Rechtsstreit gegen seine ehemalige Haushälterin.  © Neilson Barnard / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Die Haushälterin Maria Avila war gerade dabei, auf dem Anwesen des Sängers in Tarzana (Kalifornien) den Müll hinauszubringen, als Browns stämmiger Kaukasischer Schäferhund plötzlich auf die Frau losging.

Wie Billboard nun berichtet, riss das Tier der Klägerin während des Vorfalls "große Stücke Haut" heraus und fügte ihr schwere, dauerhafte Gesichtsverletzungen zu. Der Vierbeiner attackierte die Frau dabei so stark, dass die Beweglichkeit einer ihrer Arme massiv eingeschränkt wurde.

Das Gericht sah die Schuld bei Brown und verurteilte den "Under The Influence"-Interpret zu einer Millionen-Geldstrafe.

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Marias Schwester Patricia, die selbst zum Zeitpunkt des Vorfalls in dem Haus des Musikers arbeitete, erhielt ebenfalls eine Entschädigung in Höhe von 885.000 US-Dollar (circa 777.000 Euro).

Laut dem Newsportal BBC habe der Sänger das Opfer nach dem brutalen Angriff regungslos und mit "viel Blut" am Boden vorgefunden. Der Anblick seiner ehemaligen Haushälterin habe ihn dabei mehr als erschreckt, schilderte er dem Gericht.

Vor der Jury gab Brown zu, den Tatort vor dem Eintreffen der Rettungskräfte verlassen zu haben. Warum er das tat? Sein Manager habe dem 37-Jährigen dazu geraten.

Musiker weist alleinige Schuld von sich: Angestellte habe alle Warnungen ignoriert

Kaukasische Schäferhunde gelten als sehr loyale Tiere - fremden Menschen können sie jedoch sehr misstrauisch gegenübertreten. (Symbolfoto)
Kaukasische Schäferhunde gelten als sehr loyale Tiere - fremden Menschen können sie jedoch sehr misstrauisch gegenübertreten. (Symbolfoto)  © 123rf/msgrafixx

Der Sänger erklärte im Zuge seiner Offenbarung, er habe keinen "Medienrummel" gewollt - auch aus diesem Grund wählte er nicht den Notruf. Zu groß war seine Angst, erkannt zu werden.

Während der Verhandlungen räumte der 37-Jährige ein, nicht alleinige Schuld an dem Vorfall getragen zu haben. Wie BBC bekannt gab, habe der Musiker seine damalige Angestellte vor dem Schäferhund gewarnt.

Trotz zahlreicher Hinweise sei sie ohne Sicherheitspersonal nach draußen gegangen. Das Opfer beteuerte seine Unschuld und wies die von Brown aufgestellten Behauptungen zurück.

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"Nach mehr als fünf Jahren Rechtsstreitigkeiten gegen Chris Brown sind wir begeistert, dass wir für unsere Mandantin Patricia Gerechtigkeit erreichen konnten", betonte der Anwalt Michael C. Murphy Jr.

Titelfoto: Fotomontage/NEILSON BARNARD / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP/123RF/msgrafixx

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