Angebliche Tochter von Freddie Mercury mit 45 Jahren gestorben: Das war Bibis Todesursache
London (Großbritannien) - Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Tod des Queen-Frontmanns Freddie Mercury (†45) sorgte die Enthüllung um ein angeblich uneheliches Kind des Sängers 2025 für weltweites Aufsehen. Nun ist Bibi (†45), die mögliche Tochter der weltweiten Berühmtheit, an Rückenmarkkrebs verstorben.
Das angebliche Kind, das aus Gründen der Privatsphäre stets nur unter dem Namen "B" oder dem Spitznamen "Bibi" bekannt war, habe über Jahre hinweg gegen ein sogenanntes "Chordom" angekämpft - einen extrem seltenen und bösartigen Knochentumor.
Nun teilte ihr Ehemann dem Newsportal Daily Mail mit, dass sie "friedlich nach einem langen Kampf" gestorben sei. Sie hinterlasse mit ihrem Ableben zwei Söhne im Grundschulalter.
Bekannt wurde die angebliche Tochter der Rock-Legende vergangenen Sommer durch die Musik-Journalistin Lesley-Ann Jones (69) und ihre veröffentlichte Biografie "Love, Freddie".
Freddie Mercury könne Mitte der 1970er-Jahre heimlich Vater eines Kindes geworden sein, spekulierte die Autorin damals in ihrem Werk. Der Sänger habe demnach aus einer Affäre heraus eine Tochter bekommen, deren Existenz er streng geschützt habe.
Mercury soll seinen Nachwuchs liebevoll "Bibi", "Trésor" und sein "kleines Fröschchen" genannt haben, berichtete das Nachrichtenportal.
Freddie Mercury soll angebliche Tochter in Songs erwähnt haben: "Bijou" oder "Don't Try So Hard" seien die ausschlaggebenden Lieder
Laut der Autorin pflegte Mercury bis zu seinem Tod 1991 engen Kontakt zu der Mutter seiner möglichen Tochter. Doch nicht nur das: Auch Songs der Berühmtheit sollen auf die Existenz seines Kindes hindeuten.
Lieder wie "Bijou" oder "Don't Try So Hard" seien von dieser Beziehung inspiriert gewesen. Belegt wurde diese Interpretation jedoch nie.
"Am Ende ihres Lebens war es alles, was für sie zählte", sagte Jones über die Zusammenarbeit mit "B". Laut Daily Mail habe Bibi trotz ihrer schweren Krankheit ein klares Ziel verfolgt.
"Sie stellte ihre eigenen Bedürfnisse hintenan, um das, was sie als Wahrheit empfand, festzuhalten", erklärte Jones.
Widerspruch kam bereits im Vorfeld der Veröffentlichung. Mary Austin (74), Mercurys frühere Verlobte, erklärte in einem Interview, sie habe nie von einem Kind gewusst.
"Bibi war am Boden zerstört, weil Mary versuchte, ihre Existenz zu leugnen, und die Wahrhaftigkeit des Buches anzweifelte", erklärte die 69-Jährige.
Titelfoto: Fotomontage/JEAN-CLAUDE COUTAUSSE / AFP

