Aus diesem süßen Fratz wurde eine bekannte TikTok-Queen

Frankfurt am Main - Aus kleinen Kindern werden irgendwann Erwachsene - und diese gehen mitunter sehr ungewöhnliche Wege. Eine bekannte Entertainerin und Aktivistin aus Frankfurt am Main beglückte kürzlich ihre mehr als 427.000 TikTok-Follower mit einem Baby-Foto von sich aus dem Jahr 1988.

Aus einem süßen Wonneproppen aus dem Jahr 1988 wurde eine deutschlandweit bekannte Dragqueen und LGBTQ-Aktivistin.
Aus einem süßen Wonneproppen aus dem Jahr 1988 wurde eine deutschlandweit bekannte Dragqueen und LGBTQ-Aktivistin.  © Montage: Screenshot/TikTok/electra_pain

Die Künstlerin und Dragqueen Electra Pain, die in ihrer bürgerlichen Existenz als Mann lebt und den Vornamen Daniel trägt, war als kleines Baby ein echter Wonneproppen, wie in einem am gestrigen Donnerstagabend veröffentlichen TikTok-Clip zu sehen ist.

Nachdem für einige Sekunden das glücklich lächelnde Baby-Gesicht gezeigt wurde, wechselte das gezeigte Bild - nun wurde die Dragqueen mit voluminöser Perücke und glitzerndem Kostüm präsentiert. Diese zweite Aufnahme stammt offenbar aus dem Jahr 2022, zwischen beiden Fotografien liegen rund 34 Jahre.

Der Wonneproppen von einst ist heute eine deutschlandweit bekannte Aktivistin für die Anliegen der LGBTQ-Community. Dies ist auch dem TikTok-Profil von Electra Pain zu entnehmen, denn in zahlreichen ihrer Clips setzt sich die Künstlerin in dieser Hinsicht ein.

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Dabei spricht die Frankfurterin nicht nur als Aktivistin, sondern auch als Opfer von LGBTQ-feindlicher Gewalt.

Dragqueen Electra Pain wurde Opfer einer Pfefferspray-Attacke

Als Aktivistin setzt sich Dragqueen Electra Pain immer wieder für die Belange der LGBTQ-Community ein.
Als Aktivistin setzt sich Dragqueen Electra Pain immer wieder für die Belange der LGBTQ-Community ein.  © Screenshot/TikTok/electra_pain

Im März 2022 wurde Electra Pain auf offener Straße zum Opfer einer Pfefferspray-Attacke. Die Dragqueen machte den Angriff gegen ihre Person öffentlich und erregte damit großes Aufsehen.

Der Überfall auf die Künstlerin gehört zu einer ganzen Reihe von LGBTQ-feindlichen Attacken in der Mainmetropole. Dabei kam es zu teils sehr brutalen Angriffen, so wurde einem 19-Jährigen etwa von einem Angreifer eine Glasflasche ins Gesicht geschlagen.

Die Frankfurter Polizei reagierte darauf im vergangenen September mit speziellen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, insbesondere in der Innenstadt, in welcher auch das Szene-Viertel der Frankfurter LGBTQ-Community liegt.

In ihrem jüngsten TikTok-Video ist Electra Pain genau in diesem Szene-Viertel zu sehen. Sie trägt eine wehende Regenbogen-Flagge (das Symbol der LGBTQ-Community) und läuft einen Straßen-Kreisel ab, der in den Farben des Regenbogens bemalt ist.

Titelfoto: Montage: Screenshot/TikTok/electra_pain

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