Nackt oder mit Boxershorts? Weltmeister Christoph Kramer verrät, wie Fußballprofis wirklich duschen

Berlin/Solingen - Wie geht es eigentlich wirklich in der Kabine von Profifußballern zu? Einer, der das ganz genau weiß, ist Christoph Kramer (35).

Barbara Schöneberger (52) hat in der neuen Folge ihres Podcasts "Mit den Waffeln einer Frau" Fußball-Weltmeister Christoph Kramer (35) auf den Zahn gefühlt.  © Christoph Soeder/dpa

In der aktuellen Folge von Barbara Schönebergers (52) Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" hat der Weltmeister von 2014 genau darüber gesprochen und verraten, was sich in den vergangenen 20 Jahren grundlegend verändert hat.

"Duscht ihr eigentlich wirklich alle zusammen?", will die Moderatorin etwa von dem ZDF-Experten wissen. "Ja", antwortet Kramer prompt - fügt dann aber hinzu: "Trotzdem hat sich viel geändert, um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern."

So sei es zu Beginn seiner Fußballerkarriere ganz normal gewesen, dass die Sportler komplett unbekleidet unter das kühle Nass gingen - ganz so wie in den eigenen vier Wänden. Das habe sich aber grundlegend geändert, verrät Kramer: "Jetzt duschen mindestens 80 Prozent mit Boxershorts."

Barbara Schöneberger Barbara Schöneberger schwärmte für Morten Harket: Doch dieses Detail turnte sie ab

Schöneberger muss bei diesen Worten umgehend an eine beliebte TV-Sendung denken. "Das ist ja wie im Dschungelcamp", amüsiert sich die 52-Jährige, sucht dann aber sogleich nach den Gründen für diese Entwicklung. "Weil das mein Intimbereich ist und den zeige ich nicht mehr?", fragt sie den Ex-Profi.

Den genauen Grund dafür kennt der zwar nicht, er vermutet aber, dass das eine "Generationensache" sei. So habe er zum Ende seiner Zeit als aktiver Spieler beobachtet, dass nur noch zwei seiner Mitstreiter tatsächlich komplett nackt geduscht hätten. "Und die waren über 30", so Kramer.

Für Moderatorin Schöneberger eine klare Sache: "Das waren dann die, die noch Haare hatten. Dann sieht man ja auch nicht so viel", scherzt sie.

Anzeige
Der gebürtige Solinger lief in 271 Bundesligaspielen auf - unter anderem für Borussia Mönchengladbach. (Archivfoto)  © Marius Becker/dpa
Nach seinem Karriereende arbeitet Christoph Kramer als TV-Experte und Buchautor.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Christoph Kramer spricht in "Mit den Waffeln einer Frau"-Podcast über seine Schulzeit

In dem Gespräch ging es allerdings nicht nur um nackte Tatsachen, der Weltmeister von 2014 hat sich außerdem noch an seine Schulzeit zurückerinnert. Er sei immer "der Schnellste und Beste" im Sportunterricht gewesen und habe sich so "Coolness geholt", erklärt Kramer. Das sei für ihn auch wichtig gewesen, denn weil er "megaklein" gewesen sei und zusätzlich noch "krass Akne" gehabt habe, habe er "ein paar Grundvoraussetzungen für ein Opfer" gehabt, führt er aus.

Mobbing habe er dementsprechend zwar nicht erlebt. Einfach sei seine Schulzeit für ihn aber nicht gewesen, da sein Alltag nicht wie bei seinen Mitschülerinnen und Mitschülern durch Party und Pubertät geprägt war, sondern durch hartes Training und Leistungssport. "Ich habe in der Schule ein bisschen den sozialen Anschluss verloren", sagt er daher.

Mehr zum Thema Barbara Schöneberger: