Vom Zug erfasst: Stalker von Billie Eilish ist gestorben
USA - Ein Mann, der einst wegen Stalkings der Popsängerin Billie Eilish (24) verhaftet worden war, wurde von einem Zug erfasst und getötet.
Wie örtliche Behörden mitteilten, starb Prenell Rousseau (†30) am Mittwoch gegen 5.38 Uhr in der US-Metropole New York. Laut der New York Post joggte der Mann "auf oder in der Nähe" der Gleise, die Polizei geht von einem Unfall aus.
Bereits vor sechs Jahren tauchte Rousseau mehrfach vor dem Haus der 24-jährigen "Bad Guy"-Sängerin in Los Angeles auf.
Kurz darauf erwirkte Eilish gemeinsam mit ihrer Familie eine einstweilige Verfügung gegen ihn. Sie gab an, dass Rousseau "unberechenbares Verhalten" gezeigt habe, als er innerhalb von zwei Tagen insgesamt siebenmal bei ihrem Zuhause erschien.
Beim ersten Mal klingelte er an der Tür und fragte ihren Vater über die Freisprechanlage, ob die Sängerin dort wohne. Auch nachdem der Mann ihm gesagt hatte, dass er am falschen Haus sei, ließ Rousseau nicht locker.
Als er am Abend zurückkehrte, wurden private Sicherheitskräfte hinzugezogen, und kurze Zeit später wurde er wegen Hausfriedensbruchs verhaftet.
Auch auf seinen Social-Media-Accounts postete er immer wieder Beiträge und machte aus seiner "Liebe" zu Billie Eilish kein Geheimnis.
Titelfoto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
