Ulmen geht juristisch gegen "Spiegel" vor: Wogegen der Jerks-Star sich wehrt

Berlin - Damit war zu rechnen! Nach den heftigen Vorwürfen von Collien Fernandes (44) gegen Ex-Ehemann Christian Ulmen (50) hat der "Spiegel" nun Post bekommen.

Christian Ulmen (50) und Collien Fernandes (44) galten lange als DAS Traumpaar.
Christian Ulmen (50) und Collien Fernandes (44) galten lange als DAS Traumpaar.  © Carsten Koall/dpa

Wie das Landgericht Hamburg bestätigte, hat der bekannte Medien-Anwalt Christian Schertz (60) eine einstweilige Verfügung gegen den Verlag eingereicht.

Mit einer schnellen Entscheidung ist aber nicht zu rechnen. Dem Spiegel wurde Zeit für eine Stellungnahme eingeräumt.

Hintergrund ist der medial aufsehenerregende Spiegel-Artikel, in dem Collien Fernandes ihrem berühmten Ex-Mann schwere Vorwürfe macht. Der Jerks-Erfinder soll unter anderem über Jahre hinweg Fakeprofile in ihrem Namen erstellt, Männer aus ihrem Umfeld kontaktiert und intime Inhalte verschickt haben.

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Ulmen selbst schweigt zu den Vorwürfen. Anfragen der Medienhäuser (auch von TAG24) bleiben unbeantwortet. Stattdessen lässt er die Anwälte sprechen - in Form einer einstweiligen Verfügung. Der Schauspieler geht demnach gleich gegen mehrere Punkte vor.

Die Kanzlei Schertz Bergmann, die unter anderem auch schon Till Lindemann (63) oder Jérôme Boateng (37) vertrat, verlangt unter anderem, dass der Eindruck unterlassen wird, Ulmen habe Deepfake-Videos seiner Ex-Frau erstellt oder verbreitet.

Collien Fernandes bleibt bei ihren Vorwürfen

Christian Ulmen (50) geht juristisch gegen die Berichterstattung vor.
Christian Ulmen (50) geht juristisch gegen die Berichterstattung vor.  © Carsten Koall/dpa

Auch Andeutungen über angebliche körperliche Angriffe, Gewalt oder schwere Bedrohungen will Ulmen nicht stehen lassen. Zusätzlich richtet sich der Antrag gegen bestimmte Darstellungen rund um einen Gerichtstermin auf Mallorca.

Collien selbst bleibt bei ihren Vorwürfen. Erst am Montag legte die Traumschiff-Darstellerin bei Instagram nach. "Obwohl ich dort, wo ich sprechen durfte, die Beweise offenlegen musste, unter Eid versichern musste, dass es stimmt. Auch der Täter hatte die Möglichkeit sich zu äußern, wollte jedoch GAR NICHTS unter Eid aussagen. Hmm", so die 44-Jährige.

Interessant ist hingegen, wogegen Ulmen nicht vorgeht. Er soll nämlich am ersten Weihnachtsfeiertag in einem Hamburger Hotel ein Geständnis abgelegt haben. Darüber berichtete auch der Spiegel.

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Klar ist: Nach der Anzeige in Spanien und der Unterlassungserklärung wird die Debatte um sexualisierte Gewalt gegen Frauen noch länger Thema bleiben. Auch in Deutschland wird wieder ermittelt.

Titelfoto: Carsten Koall/dpa

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