GNTM-Lucy bei Video-Dreh auf offener Straße von Mann bedroht: Model zeigt Clip auf Instagram

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Kassel/Berlin - Model Lucy Hellenbrecht (27) wurde kürzlich auf offener Straße bei einem Video-Dreh von einem offenbar verwirrten Mann bedrängt und bedroht.

Lucy Hellenbrecht (27) wollte offenbar gerade mit ihrem Smartphone ein Video von sich aufnehmen, als sie plötzlich von einem Mann bedroht wurde.
Lucy Hellenbrecht (27) wollte offenbar gerade mit ihrem Smartphone ein Video von sich aufnehmen, als sie plötzlich von einem Mann bedroht wurde.  © Screenshot: Instagram/lucyhellenbrecht.official

Die brenzlige Situation wurde gefilmt und die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin veröffentlichte den Clip am Mittwoch auf Instagram mit dem Kommentar: "Es sind nicht alle Männer, aber immer ein Mann."

Einige Nutzer der Foto-Plattform erregten mit ihren Kommentaren zu dem Reel jedoch den heftigen Zorn der bei Kassel aufgewachsenen Wahl-Berlinerin. Wenige Stunde später veröffentlichte sie ein deutliches Statement.

"Mir kommt ehrlich gesagt ein bisschen die Kotze hoch bei den Kommentaren!", beschwert sich Lucy mit grimmigem Tonfall.

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In vielen Bemerkungen hätten die Nutzer nicht ihr beigestanden, sondern vielmehr seien die Verfasser besorgt um den aggressiven Mann gewesen: "Ich würde psychische Erkrankungen stigmatisieren und der Mann brauche offensichtlich Hilfe", fasste die 27-Jährige die Inhalte der von ihr kritisierten Nutzerkommentare zusammen.

"Wisst Ihr, wer Hilfe brauchte? Ich!", entgegnet die ehemalige GNTM-Kandidatin.

Lucy Hellenbrecht: "Der Mann hat mir den Weg abgeschnitten"

Die 27-Jährige holte zu einem längeren Statement aus, da sie über einige Nutzerkommentare auf Instagram sehr erbost war.
Die 27-Jährige holte zu einem längeren Statement aus, da sie über einige Nutzerkommentare auf Instagram sehr erbost war.  © Screenshot: Instagram/lucyhellenbrecht.official

"Du kannst wirklich ein Video hochladen, wie eine Frau in der Öffentlichkeit bedroht wird, angeschrien wird, der Mann hat mir den Weg abgeschnitten, und trotzdem ist die oberste Priorität: 'Der arme Mann!'", echauffiert sich die Berlinerin.

Die Kommentare hätten bewiesen, "dass es vollkommen richtig war, aus dem Video den Take zu machen: 'Es sind nicht alle Männer, aber immer ein Mann'", heißt es weiter.

Hellenbrecht räumt ein, dass es selbstverständlich wichtig sei, dass es genügend Hilfsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder obdachlose Personen gibt.

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Sie sei jederzeit bereit, sich mit dieser Thematik zu befassen, "aber nicht, wenn ich gerade in meinem Kopf durchgehen muss, ob ich das überlebe".

Lucy Hellenbrecht befasst sich auf Instagram regelmäßig aus feministischer Perspektive mit dem Spannungsverhältnis zwischen Frauen und Männern, wobei sie ihre Aussagen üblicherweise ironisch überspitzt. Ihr Statement vom Mittwoch hingegen ist ohne Zweifel frei von Ironie.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/lucyhellenbrecht.official

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