Los Angeles (USA) - Nach dem tragischen Tod von Hayden Panettiere (†36) sind immer noch viele Fragen offen. Jetzt hat die Mutter der Schauspielerin über die letzten Stunden ihrer Tochter gesprochen und dabei schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Freund Brian Hickerson (37) erhoben.
Was passierte in den Minuten kurz vor Hayden Panettieres Tod wirklich?
Für ihre Mutter Lesley Vogel (70) passt an der öffentlich berichteten Geschichte über das Ableben ihrer Tochter vieles nicht zusammen.
Die Erzählung sei "voller Lücken", behauptete die Schauspielerin im Interview mit der "Daily Mail" und äußerte Zweifel an der Darstellung der Brüder Brian und Zach Hickerson.
Demnach soll Zach, der Bruder von Haydens On-off-Partner Brian, die "Nashville"-Bekanntheit bewusstlos in ihrer Airbnb-Wohnung in Greenville gefunden haben. Sein Bruder habe zu diesem Zeitpunkt in einem Nebenzimmer geschlafen, heißt es.
Haydens Mutter kauft dem Brüderpaar diese Version allerdings nicht ab: "Ich glaube, Brian hat seinen Bruder angerufen. Das ist meine Meinung. Ich glaube, er wusste, dass sie tot war. Er rief seinen Bruder an und versuchte, diese Geschichte zu erfinden", so ihr schwerwiegender Verdacht.
Noch am Tatort habe sie einem Polizisten gesagt, dass sie den Ex-Freund ihrer Tochter für "schuldig" halte.
Mutter von Hayden Panettiere hegt Zweifel an der Darstellung von Brian Hickerson
Dass Brian Hickerson geschlafen haben soll, während ihre Tochter verstarb, will Vogel nicht glauben: "Ich verstehe nicht, wie man neben einem Sterbenden ein Nickerchen machen kann, ohne zu merken, dass etwas nicht stimmt", so die 70-Jährige.
Auch im Zeitablauf gebe es gewisse Ungereimtheiten. Laut öffentlicher Darstellung soll Haydens Ex-Freund erst aufgewacht sein, als sein Bruder an die Tür geklopft habe. Daraufhin hätten die beiden Panettiere bewusstlos aufgefunden.
Berichten zufolge wurde am Tatort das Medikament Narcan gefunden, das bei einer Opioid-Überdosis eingesetzt wird. Brian habe also zuerst losgehen und das Mittel kaufen müssen, mutmaßte Vogel. "Ich glaube nicht, dass er zufällig zwei Flaschen Narcan bei sich hatte."
Der 37-Jährige hat sich bislang nur über seinen Anwalt zum Tod seiner Ex-Freundin geäußert und dabei auf die laufenden Ermittlungen verwiesen.
Demnach liegen aktuell keine Hinweise auf ein Verbrechen vor. Ob Hayden Panettiere tatsächlich an einer Überdosis starb, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung stehen noch aus.