Schlager, Techno und Pantoffeln: Heidi Klums "HeidiFest" wird zum Fiebertraum

München - Heidi Klum (53) feierte zum zweiten Mal das große "HeidiFest" im Münchner Hofbräuhaus. Auf ihrer Pre-Wiesn war so mancher Gast geladen – und gab dort mehr oder weniger live seine Gesangskünste zum Besten. Welche Star-Überraschung noch so auf die Zuschauer wartete, hat sich TAG24-Redakteurin Paulina Sternsdorf angesehen.

Tom Kaulitz (37) kam dieses Mal ohne Bruder Bill (37).  © Felix Hörhager/dpa

Wer am Donnerstag um 20.15 Uhr RTL einschaltete, blickte erst einmal in jede Menge bekannte Gesichter – natürlich standesgemäß in Tracht. Mittendrin: Heidi Klum herself, die im weißen Dirndl glatt als Wiesn-Braut durchgehen konnte.

Von den Kaulitz-Zwillingen ließ sich dieses Mal allerdings nur Ehemann Tom (37) das Oktoberfest-Bier schmecken – zumindest war Bill Kaulitz (37) nicht einmal vor der Kamera zusehen.

Ersterer hielt seiner bayerischen Braut die Hand, während er mit der anderen Hand seinen zusehends leerer werdenden Maßkrug umklammerte.

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Auch Heidis Kinder schafften es pünktlich ins Hofbräuhaus, doch Tochter Leni (22) hatte in der Eile wohl ihr passendes Schuhwerk vergessen. Stattdessen steckten die Füße in hellblauen Pantoffeln. Unpraktisch? Vielleicht. Bequem? Auf jeden Fall. Während alle anderen auf der Bierbank mit schmerzenden Sohlen kämpften, konnte Leni blasenfrei durch den Abend kommen – wenigstens etwas.

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Mama Heidi Klum (53) eröffnete das zweite "HeidiFest" im weißen Kleid.  © Felix Hörhager/dpa

Apropos Bierbank, so war auch das Motto des Abends schnell wieder gefunden: Oans, zwoa, g’suffa! Mit gerade einmal drei Schlägen saß der Zapfhahn im Fass und Heidi eröffnete ihr zweites "HeidiFest". Prost!

Damit nahm der absurde Fiebertraum erst richtig Fahrt auf. Gefühlt im Minutentakt betrat ein neuer "Künstler" die Bühne. Zunächst dominierte noch der Schlager, doch schon bald wurde munter durch sämtliche Genres gesprungen. Selbst Techno fand seinen Weg zum "HeidiFest". Ein musikalischer Rundumschlag, bei dem wirklich für jeden Geschmack etwas dabei war – oder zumindest irgendetwas.

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Leni Klum in Pantoffeln. Gib es einen gemütlicheren Trachten-Schuh?  © Felix Hörhager/dpa

Gina Lisa als Background-Tänzerin

Sarah Engels durfte ihren "Erfolgssong vom ESC" zum Besten geben – wobei "Erfolg" angesichts des 23. Platzes vielleicht etwas großzügig formuliert ist. Doch kaum einmal geblinzelt, schon stand das nächste Gesangstalent bereit. Bei dem Tempo hätte das "HeidiFest" auch nach einer Stunde wieder vorbei sein können.

Doch plötzlich drückte Supermodel Naomi Campbell (56) am Mischpult die Knöpfe und Nicole Scherzinger (48) sorgte mit "Don’t Cha" für Stimmung. Wer sich da fragte, wo der bayerische Touch geblieben war, hatte die Rechnung ohne Gina-Lisa gemacht. Die hüpfte nämlich – natürlich völlig "unauffällig" – bei praktisch jedem Auftritt irgendwo neben oder auf der Bühne herum. Ganz nach dem Motto: Egal, wer gerade performt, Hauptsache ins Fernsehen kommen.

Gegen 22.30 Uhr endete das Spektakel dann ganz ohne große Verabschiedung. Und wie meine Mutter so schön sagte: "Erschreckenderweise war die Musik das Beste am 'HeidiFest'." Auch wenn sich der ein oder andere Sänger wohl doch lieber für Playback hätte entscheiden sollen.

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