Iris Berben: Ihre große Liebe ist ihr toter Hund

Berlin - Der Hund ist gestorben, jetzt muss ein neuer her? Viele Hundebesitzer sind da zögerlich.

Schauspielerin Iris Berben am Rande der Dreharbeiten für einen Kurzfilm.
Schauspielerin Iris Berben am Rande der Dreharbeiten für einen Kurzfilm.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Auch Schauspielerin Iris Berben (69) geht es so, sie will sich keinen Nachfolger für ihren vor zwei Jahren gestorbenen Terrier anschaffen. "Mit Paul Berben kann keiner mithalten. Er ist die große Liebe", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. 

"Er war 17 Jahre bei mir und ist immer noch da. Er lässt mich nicht los, um anderen Platz zu geben."

Die Schauspielerin sieht noch immer Unterschiede darin, wie Männer und Frauen behandelt werden. Auf die Frage, ob die Öffentlichkeit in dem Punkt gerechter geworden ist, sagte Berben der Deutschen Presse-Agentur: 

"Sie ist sicherlich gerechter geworden, aber sie ist noch nicht gerecht. Man merkt, dass man die Ausnahme ist: dass man jenseits der 40 Filme in einer Hauptrolle tragen kann." 

Das sei immer noch nicht die Norm. "Und wir reden nicht darüber, dass wir noch keine gleiche Bezahlung haben. Wir reden auch nicht davon, dass wir nicht die Möglichkeit haben, den Beruf auszuüben und gleichzeitig eine Familie zu gründen." 

Es gebe viele Baustellen, an denen noch gearbeitet werden müsse. "Aber es hat sich ein Fenster geöffnet für Frauenfiguren, denen man Platz einräumt, die komplexer sind."

Berben wird am 12. August 70 Jahre alt. Zu diesem Anlass laufen zwei neue Filme mit ihr in der Hauptrolle im Fernsehen: "Mein Altweibersommer" (ARD, 12.8., 20.15 Uhr) und "Nicht tot zu kriegen" (ZDF, 10.8., 20.15 Uhr).

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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