20 Jahre nach fieser Imitation: Jan Böhmermann macht sich wieder über Lukas Podolski lustig
Köln - Zwei Jahrzehnte nach dem ersten Medien-Zoff liefert Jan Böhmermann (45) neue Munition im Streit mit Lukas Podolski (41). Überschreitet der Podcaster abermals die Grenze des Erlaubten?
Bereits vor 20 Jahren hatte "Böhmi" mit "Lukas' Tagebuch" und seiner Imitation des Ex-Nationalspielers während seiner Zeit bei 1Live für ein gewaltiges Medienecho gesorgt.
Jetzt kommt der Podcaster urplötzlich mit neuem Stoff um die Ecke. Auslöser dafür ist ein Werbespot des 41-Jährigen, in dem er mutmaßlich sichere Nutzung von TikTok durch Kinder bewirbt.
In der neuesten Folge von "Fest und Flauschig" mit Indie-Musiker Olli Schulz (52) spielt Böhmermann den Clip mehrfach ab und fällt im Anschluss sein sarkastisches Urteil.
"Man muss sagen, Lukas Podolski macht nicht für jeden Scheiß Werbung – das ist nicht jemand, der sein Image für den Höchstbietenden verkauft. Sondern, das ist jemand, der guckt sich genau vorher an, was er macht", lautet die Kritik des 45-Jährigen.
Jan Böhmermann äfft Lukas Podolski nach
Schon seit Monaten wird hierzulande über ein Mindestalter zur Nutzung der Social-Media-Plattform diskutiert - einige bringen sogar ein komplettes Verbot ins Spiel.
Auch Olli Schulz kann sich seine Kritik nicht verkneifen, spricht beim neuesten Deal von "Prinz Poldi" von "schäbig".
Allerdings: Bei der Kritik sollte es nicht alleine bleiben. Innerhalb weniger Augenblicke wird der Bergheimer in drei fingierten Werbespots gewaltig aufs Korn genommen.
Als "verantwortungsbewusster Drogendealer" rund um den Frankfurter Hauptbahnhof, Fan der Kommunistischen Partei Chinas sowie der Prostitution im Kölner Kult-Puff "Pascha".
Spätestens seit der Netflix-Doku "Poldi" ist bekannt, was der Fußballer und seine Familie von den mutmaßlichen Scherzen halten.
"Natürlich ist das nicht witzig. Da wird sich offensichtlich über die Familie und darüber lustig gemacht, dass wir nicht perfekt Deutsch sprechen. Aber was willst du dagegen machen?!" lautete die Reaktion von Justina Podolski - der Schwester des Kickers.
Titelfoto: Bildmontage: Jarek Praszkiewicz/PAP/dpa, Rolf Vennenbernd/dpa

