Olympia-Zoff und Amts-Beleidigung: Jan Böhmermann verrät Details um Treffen mit OB Torsten Burmester
Köln - Olympia-Zoff vom Tisch! Moderator Jan Böhmermann (45) hat öffentlich verraten, dass die Meinungsverschiedenheit mit Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (63, SPD) beigelegt sei.
Wochenlang hatten sich der ZDF-Moderator und der Nachfolger von Henriette Reker (69) wegen einer möglichen Olympia-Bewerbung der Stadt Köln öffentlich beharkt.
Dass sich Köln und das Gebiet Rhein-Ruhr ab 2036 Olympia vorstellen können, ist seit mehr als einer Woche besiegelt.
Grund genug, dass auch "Böhmi" und Torsten Burmester das Kriegsbeil begraben und sich vertragen. Passiert ist das "Böhmi" zufolge am Wochenende in der Kölner Südstadt.
"Ich habe mich mit dem Bürgermeister von Köln getroffen und es war wahnsinnig nett. Wir sind auseinandergegangen als Demokraten und jeder ist bei seiner Meinung geblieben", erklärt der Pulheimer in der neuesten Ausgabe von "Fest und Flauschig" am Sonntag.
Während Podcast-Kumpel und Indie-Musiker Olli Schulz (52) abermals vom "leidigen Thema Olympia" spricht, stellt Böhmermann weiter klar, dass das Treffen mit Torsten Burmester sachlich und ruhig über die Bühne gegangen ist.
Jan Böhmermann erklärt Olympia-Zoff für beendet
Viel mehr Details wolle er aufgrund der Hintergründe allerdings nicht verraten. "Deswegen gehe ich nicht näher drauf ein."
Trotzdem ist es ihm wichtig zu betonen, dass trotz der öffentlichen Debatte rund um eine Olympia-Bewerbung der Stadt Köln zwischenmenschlich alles im Lot sei - der Liebe zu Köln wegen.
"Wir lieben Köln, wir lieben Olympia mit unterschiedlichen Abstufungen. [...] Mit dem Bürgermeister ist alles in Ordnung."
Zur Erinnerung: Anfang April stellte Böhmermann öffentlich klar, dass er keine Lust auf Olympia in Köln habe. "Ich will diese Scheißveranstaltung nicht in Köln haben. Das IOC ist eine korrupte, politisch sich nach jedem autoritären Wind drehende Kackorganisation", so der Moderator des "ZDF Magazin Royale".
Obendrein hatte der 45-Jährige bei "Fest und Flauschig" vom "fucking Bürgermeister" gesprochen, dabei aber das Amt an sich und nicht den Politiker selbst beleidigt.
Daraufhin hatte Kölns Oberbürgermeister den Dialog gesucht und den Moderator auf einen Olympia-Talk eingeladen, um sich im Sinne der Spiele auszutauschen.
Titelfoto: Matthias Balk/dpa

