Jan Böhmermann stellt klar: ER wollte Vertrag des "ZDF Magazin Royale" nicht verlängern
Köln/Mainz - Rund eineinhalb Wochen nach dem öffentlich gemachten Show-Aus des "ZDF Magazin Royale" hat Jan Böhmermann (45) interessante Neuigkeiten um seine Sendung verraten.
Durch fast 200 Ausgaben hatte der Moderator seit knapp sechs Jahren jeden Freitagabend geführt - Ende dieses Jahres ist damit allerdings Schluss.
In seinem Podcast "Fest und Flauschig" hat "Böhmi" nun verraten, dass das Aus nicht auf die Kappe des ZDF geht.
Stattdessen soll Böhmermann selbst darum gebeten haben, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern - emotionale Reaktionen inklusive!
Insbesondere Intendant Norbert Himmler (55) soll auf den Wunsch des Moderators mit Tränen in den Augen reagiert haben. "Jan, was mache ich denn jetzt?" soll dieser den Satiriker überfordert gefragt haben.
Tatsächlich - so stellt der 45-Jährige die Sache klar - soll er nach all den Jahren schlichtweg Lust auf ein neues TV-Projekt haben.
"Und deswegen habe ich gedacht, nee, komm, weißt du was, ich möchte echt - ich bin 45, aber gefühlt 35 - ich möchte gerne nochmal eine neue Sendung machen. Ganz einfach."
Jan Böhmermann spricht von "sehr einsamer Entscheidung"
Auch der Rest des ZDF-Teams soll von seiner Entscheidung offenbar auf dem falschen Fuß erwischt worden sein.
"Die haben auch nicht genau gewusst, wohin mit ihren Händen und Gefühlen." Hart soll auch die Verkündung vor dem Redaktionsteam gewesen sein, schildert "Böhmi".
"Es ist natürlich eine herzzerreißende, viele Konsequenzen nach sich ziehende, furchtbare, auf vielen Ebenen für viele Menschen furchtbare Entscheidung von mir. Eine sehr einsame Entscheidung. Es tut mir total leid, vor allem weil die Kolleginnen und Kollegen einfach die Besten sind."
Die letzte Ausgabe des "ZDF Magazin Royale" ist für den 18. Dezember geplant. Über einen potenziellen Nachfolger von Jan Böhmermann ist derweil noch nichts bekannt.
Der Moderator selbst soll bereits in Gesprächen rund um ein neues TV-Projekt stecken.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

