Berlin - Kader Loth (53) ist die unangefochtene Queen des Trash-TV und fährt Publikumserfolge ein. Abseits der Mattscheibe läuft es aber nicht immer wie geschmiert.
"Spiegel TV" zeigt ungeschönt, wo es bei der Dschungelcamp-Zweitplatzierten von 2024 ruckelt.
Diese zeigt sich zunächst eigenen Angaben zufolge nach 30 Jahren im Geschäft selbstbewusst: "Man kennt den Namen Kader Loth mehr als den unserer Ex-Bundeskanzlerin Merkel."
Allerdings stottert der Motor. Die TV-Ikone sorgt sich um ihr Auskommen im Alter. Bereits vor anderthalb Jahren hieß es in ihrem Rentenbescheid: Mit 280 Euro im Monat wird sie auskommen müssen.
Ihr Beauty-Salon am Berliner Kurfürstendamm sollte es richten, doch auch der ließ der brünetten Beauty graue Haare wachsen. Damals noch an ihrer Seite: Ismet "Isi" Atli (55). Mittlerweile ist der Liebes-Ofen nach 18 Jahren aus.
Die zweifache Dschungel-Veteranin fand bei "Spiegel TV" einen Schuldigen für die finanzielle Schieflage des Ladens: das Personal: "Ich habe da wirklich kein Glück gehabt. Da bewerben sich Menschen, die dir einfach etwas vormachen. Ich bin eine Geschäftsfrau, ich bin die Investorin, ich bin die Inhaberin. Mach deine Arbeit und halt die Klappe!"
Kader Loth gibt bei "Spiegel TV" Einblicke: "Ich habe keine Konkurrenz"
Die 1,58 Meter gebündelte Energie redeten weiter Fraktur: "Ich bin eine sehr humane, respektvolle Person, aber ich brauche hier keine Klugscheißer, weil sie einen Titel haben und als Friseurmeister, sage ich einmal, über mir stehen."
Das komme für die gebürtige Westberlinerin türkischer Abstammung nicht in die Tüte. "Ich habe keine Konkurrenz", haute die Reality-TV-Königin mit der flachen Hand auf den Tisch und legte voller Überzeugung nach: "Ich bin die Kader Loth und nach mir kommt erst einmal niemand. Da ist viel Luft."
Die komplette "Spiegel TV"-Dokumentation "Realitystars: C-Promis und das echte Leben" ist auf YouTube abrufbar.