Mauritius - Eigentlich will Laura Maria Rypa (30) mit ihrem Ex-Verlobten Pietro Lombardi (34) und den beiden Kindern nur einen Urlaub auf Mauritius genießen. Doch schon vor Reisebeginn gibt es ein Problem, sodass ihr der Kragen platzt.
"Als ich von den Unruhen und Bränden erfahren habe, hätte ich mir gewünscht, dass sich das Reiseunternehmen selbstständig mit unserem Hotel in Verbindung setzt und uns über die Situation vor Ort informiert", erklärt die Influencerin in einer Instagram-Story.
Denn ihrer Ansicht nach solle man solche Sorgen auch ohne offizielle Reisewarnung ernst nehmen.
Seit einigen Wochen gibt es dort Ausschreitungen, denn wegen einer wochenlangen Dürre und defekter Leitungssysteme kam es zu massiven Engpässen bei der Trinkwasserversorgung, begleitet von stark gestiegenen Preisen.
Deshalb verhängte die Regierung zeitweise nächtliche Ausgangssperren in mehreren Verwaltungsregionen.
"Ich reise mit zwei kleinen Kindern! Die Sicherheit steht für mich immer an erster Stelle", stellt Laura klar.
Einmal in Rage pöbelt sie weiter: "Statt einer produktiven Rückmeldung musste ich wieder selbst nachfragen, ob Kontakt zum Hotel aufgenommen wurde."
Daher habe sie jetzt auch noch "einmal ausdrücklich verlangt", dass ihr für jeden weiteren Flug die Check-in-Unterlagen per E-Mail zugeschickt werden.
"Mittlerweile bekomme ich sogar Nachrichten von dem Unternehmen, in denen mir vorgeworfen wird, ich würde nicht die Wahrheit erzählen", verrät die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte.
Laura Maria Rypa hatte schon mehrfach Probleme mit dem Reiseunternehmen
Ihr sei die ganze Sache allerdings zu dumm und sie wolle jetzt auch erst einmal abwarten, wie der weitere Verlauf der Reise aussieht.
Zumal sie mit dem Unternehmen schon mehrfach Probleme gehabt habe, wie sie betont.
"Bei einer früheren Reise mit meinen Eltern hatte ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass beide kein Englisch sprechen", erzählt die 30-Jährige weiter.
Aus diesem Grund habe sie darum gebeten, dass sie im Flugzeug zusammensitzen, doch das sei nicht umgesetzt worden.
Genauso wenig, wie ein Hotel mit deutschsprachigem Personal auszuwählen, da ihre Eltern nicht technikaffin und auch nicht gut im Umgang mit Übersetzungs-Apps seien. Doch auch dort habe man nicht drauf geachtet.
"Ich bin ein transparenter Mensch und möchte solche Erfahrungen nicht verschweigen. Vor allem denke ich an Familien, die vielleicht jahrelang auf ihren Urlaub sparen und sich auf ein Reiseunternehmen verlassen", verdeutlicht Laura abschließend.