"Geteert und gefedert durchs Land gejagt": Lola Weippert und Bettina Tietjen brechen Lanze für Fynn Kliemann

Hamburg - Eigentlich sollte es in Bettina Tietjens (66) Podcast "Ins Blaue" ums Campen gehen. Doch mit Lola Weippert (30) landete Tietjen plötzlich bei Fynn Kliemann (38).

Lola Weippert (30) hat sich bei ihrem "Lolaland" von Fynn Kliemanns (38) "Kliemannsland" inspirieren lassen.  © Annette Riedl/dpa

Auslöser des Exkurses war Weipperts "Lolaland", bei dessen Namensgebung sich die Moderatorin in Niedersachsen inspirieren ließ. "Ja, aber ich verkaufe keine Masken. Ich werde da nur kleine Brötchen backen", schob die 30-Jährige hinterher.

"Damals, als Fynn und sein 'Kliemannsland', als das noch so das große Ding war und ich ihn echt sehr mochte mit seinem verrückten Kopf. Da dachte ich mir so: Wie witzig, er nennt es Kliemannsland. Dann nenne ich meins 'Lolaland'. Dann ging aber diese ganze verrückte Abfahrt bei ihm los", so die Influencerin.

Ihre "Zweit-Mama" sprang dann aber dem Heimwerk-Influencer zur Seite. "Es hat sich ja ein bisschen beruhigt. Und nett ist er eigentlich immer noch", so Tietjen, die Weippert damit zu einer 180-Grad-Wendung veranlasste.

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"Ich mag den auch noch richtig gerne. Es ist wie so oft. Menschen, die nicht nachdenken, machen mal gute und mal unüberlegte, dumme Sachen", so die Autorin.

"Und das ist in unserer heutigen Zeit ja leider sehr extrem. Jeder Mensch macht Fehler. Dass man dann geteert und gefedert durchs Land gejagt wird und das so lange dauert, bis das mal verziehen wird von der Öffentlichkeit. Das finde ich schon schlimm", meint Tietjen.

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Bettina Tietjen (66) sprang Fynn Kliemann zur Seite.  © Markus Scholz/dpa

Fynn Kliemann hat das "Lolaland" schon besucht

Fynn Kliemann (38) durfte sich über die Rückendeckung und einen kleinen Appell von den Moderatorinnen freuen.  © Georg Wendt/dpa

Es sei leider modern geworden, keine Fehler machen zu dürfen, pflichtete Weippert ihr bei. Dabei seien Fehler etwas Gutes.

"Es wäre ja absurd, wenn wir keine Fehler machen. Weil man durch Fehler ja nur lernen kann. Und durch Dinge, die eben nicht funktionieren. Man hat ja immer eine Lernkurve, wenn es gut läuft. Aber durch Fehler ja nur noch mehr. Und man wird dann so durchs Dorf getrieben, als wäre man der schlimmste Mensch", meint die 30-Jährige, die Kliemann auch schon auf ihrem Bauernhof zu Besuch hatte.

Und nach dem kurzen Exkurs mit der "Zweit-Mama" scheint einem weiteren Besuch des Influencers nichts mehr im Wege zu stehen.

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