Argentinien - Liebe kann blind machen, aber manchmal auch grausam sein. Emily Ceco, ehemalige Kandidatin der Argentinien-Ausgabe des Kuppel-Formats "Love Is Blind", bekam das am eigenen Leib zu spüren.
In der Show traf die Journalistin 2024 auf Santiago Martínez. Beide kamen sich in den abgeschotteten Dating-Pods näher, die Gefühle schwappten über. Martínez machte ihr einen Antrag, Ceco sagte ja. Gesehen hatten sich beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Egal. Vor laufenden Kameras traten die Verliebten am Ende vor den Altar, wurden zu Mann und Frau.
Schon im Februar 2025 folgte der Bruch. Wie Cosmopolitan berichtet, beendete Ceco die Beziehung und behauptete, Martínez habe sie körperlich misshandelt.
Dem Sender Televisión Pública schilderte die Argentinierin, dass Martínez sie gewürgt und versucht habe, sie mit einem Kissen zu ersticken. "Er hat versucht, mich umzubringen", sagte Ceco. Als sie sich aus seinen Fängen habe lösen können, erstattete sie Anzeige.
Santiago Martínez stand jetzt im Fokus der Justiz. Die sah es als erwiesen an, dass er Ceco töten wollte. Ende März dieses Jahres folgte das Urteil: Martínez muss wegen versuchten Mordes, Körperverletzung und Freiheitsberaubung für 15 Jahre ins Gefängnis.
Netflix-Star beteuert, dass er seine große Liebe nie umbringen wollte
Emily Ceco zeigte sich nach dem Schuldspruch erleichtert: "Ich brach sofort in Tränen aus. Mein Körper zitterte. Ich hatte das Gefühl, als hätte ich einen Rucksack von meinen Schultern genommen", sagte der "Love Is Blind"-Star.
Ihr Ex ließ derweil nichts unversucht, sich reinzuwaschen. Laut Cosmopolitan postete Martínez noch während des Prozesses bei Instagram. Demnach habe er in inzwischen gelöschten Beiträgen Fehler eingestanden. Seine große Liebe töten zu wollen, habe er von sich gewiesen.
Auch Ceco reagierte nach dem Urteil bei Instagram und dankte vor allem ihrer Familie für die Unterstützung.
"Es gab Tage voller Angst, an denen ich mich verloren fühlte. Aber ich war nicht allein. Und das ist es, was ich heute am stärksten spüre", teilte die Argentinierin mit.