Hamburg/Köln - Mareile Höppner (49) kassierte für ein Kleid fiese Kommentare. Am Donnerstag äußerte sich die RTL-Moderatorin dazu.
In dem Beitrag der RTL-Sendung "Extra" am Dienstag ging es eigentlich um den Spritpreis-Wahnsinn - der echte Wahnsinn spielte sich aber im Anschluss in den sozialen Medien ab.
Offenbar störten sich einige User an dem braunen Kleid, das die 49-Jährige während der Sendung trug. Am Donnerstag veröffentlichte Höppner Kommentare, die sie in den sozialen Medien dazu gefunden hat.
"Hast du zugenommen?", fragt da ein User, "Das Kleid sitzt ganz schön prall, es passt einfach nicht", schreibt an anderer.
"Na ist doch wieder das richtige Outfit für die männlichen Bürgergeldempfänger. Da braucht man sich nicht w...", kommentiert ein weiterer.
"Wir haben eigentlich über den Tankrabatt und Alternativen berichtet. Aufregung hat aber ein Kleid erzeugt - warum?", fragt sich die Hamburgerin und schiebt hinterher: "Warum bewerten wir ständig, Gewicht, Alter und Kleidung?"
Mareile Höppner veröffentlichte die Kommentare
Follower springen Mareile Höppner zur Seite
Auf ihre Fragen liefert Höppner aber auch gleich eine Antwort. "Vermutlich weil es etwas von Zugehörigkeit erzählt und so niedrigschwellig ist. So subjektiv wie eine Kleidungsfrage nur sein kann, aber eben auch nicht so kompliziert, wie so manch andere weltzermürbende Frage", meint die Hanseatin.
"Ob uns das immer so guttut? Aber es geht eben einfacher und gefühliger von der Hand, als eine Abhandlung über Zapfsäulen", schreibt die 49-Jährige, die angesichts der widerlichen Kommentare erstaunlich nüchtern reagierte.
Immerhin springen ihr die Follower reihenweise zur Seite. "Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum manche Männer sich von einem Kleid einer Frau dermaßen provoziert fühlen. Sie trägt, was sie möchte, fühlt sich darin wohl und niemand wird dadurch verletzt. Vielleicht sollte man sich eher fragen, warum einen der Anblick einer selbstbewussten Frau so sehr triggert", heißt es unter anderem.
Vielleicht macht sich der ein oder andere Hater beim nächsten Mal ja Gedanken, bevor solche Kommentare in der Öffentlichkeit landen.